Gefülltes Maispoularden Brüstchen

Erst einmal: Hurra, der Umzug ist über die Bühne - eine RIESENERLEICHTERUNG!

Jetzt warten so einige Neuerungen, Neuanfänge und Herausforderungen auf uns, Chancen, Ängste und mehr. Die wohl wichtigste davon: Mein kleiner Mann wird jetzt bald in die Schule für Sehbehinderte gehen. Nach den Erfahrungen, die wir über die letzten Jahre verteilt mit der sogenannten Integration und der Schule Küsnacht machen durften, den für den Moment richtigsten Entscheid. Was danach kommen wird, werden wir ja sehen.

Ich habe in letzter Zeit viel gegrübelt und reflektiert. Über richtig und falsch. Über Pläne und Wünsche. Im Grossen und Kleinen. Über umsetzen, durchsetzen, zurückstellen und vergessen. Über Kraft finden, sammeln und verschwenden. 

Ich bin auf keinen Entschluss gekommen, das wär ja sonst zu einfach mit dem Leben. Aber ich weiss, dass sich treu zu bleiben ein grosses Mass an Standhaftigkeit voraussetzt. Stand - Haft. Position zu beziehen und mit sich selbst da bleiben, wo man denkt dass es mit der eigenen Haltung richtig ist. Mit der Zeit fängt man an zu meinen, dass man an Altem oder Unmöglichem festhält. Doch weit gefehlt, das Herz weiss schon wohin es will. Eben bloss meist auf Umwegen.



Jetzt aber zum Kulinarischen. Gestern kam Karine <3 es wurde gekocht! Das Original Rezept stammt von Gusto Sano und wurde in meiner Küche zu unterstehendem Rezept umgewandelt. Diese Brüstchen zeichnen sich insbesondere deshalb aus, weil die Ricotta sie saftig und zart erhält und die Kombi der Füllung überaus schmackhaft ist.

Zutaten für 4 Personen:
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten, Backzeit im Ofen 20 Minuten

  • 4 Maispoularden Brüstchen (z.B. zu beziehen bei Globus oder bei einem guten Metzger)
  • 8 Speckstreifen
  • 15g getrocknete Tomaten (das sind 2 bis 3 Stück)
  • 100g Friarielli, auch Cimette di Rapa genannt (findet man z.B.
    beim Türken, auf dem Bürkliplatz Märt oder bei grösseren Coop und Migros Filialen), dicke Stiele wegschneiden, sehr grob schneiden (siehe Bild)
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Butter
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 kleine Schalotte, gehackt
  • 120g Ricotta
  • Salz und Pfeffer
  • benötigt werden zudem 4 Zahnstocher
Als Beilage gibt es bei mir einen einfachen Risotto.

In Bezug auf "Wo bekomme ich diese Zutaten?" geht Ihr zu diesem Türken. Sowohl Friarielli als auch die qualitativ hochstehende Ricotta habe ich dort in Zürich Altstetten gekauft.

Doch jetzt zur Zubereitung:

Die Friarielli für 3 Minuten in kochendem und gesalzenem Wasser blanchieren. Aus dem Wasser heben und etwas abkühlen lassen. Vor der Weiterverwendung das Wasser gut aus dem Gemüse drücken.

Währenddessen das Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, Schalotte und Knoblauch anschwitzen, die gehackten und getrockneten Tomaten dazugeben und zuletzt die blanchierten Friarielli. Bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten anbraten, dann vom Herd nehmen und die Ricotta dazugeben - gut mischen. Pfeffern und falls nötig salzen (Achtung, die getrockneten Tomaten geben ja auch Salz ab).


Dann die Maispoularden Brüstchen trockentupfen und mit einem Messer wie im Bild unten eine "Tasche" zum Befüllen einschneiden.
Die gefüllten Brüstchen mit dem Zahnstocher verschliessen und mit je  zwei Speckstreifen umwickeln.

Den Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

In einer Bratpfanne die Butter schmelzen und die fertigen Brüstchen beidseitig kurz anbraten. Das sieht dann so aus:

Die angebratenen Mailpoularden Brüstchen anschliessend auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen. Für 20 Minuten in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben.

In der Zwischenzeit die Beilage zubereiten.

Und im Anschluss mit viel Freude geniessen - Buon Appetito!

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