Moules à la Restaurant Metzg

Im Zürcher Seefeldquartier gibt es eine Beiz, das Restaurant Metzg. Kein schniekes "in" Lokal. Ein entspannter Ort, wo man nicht links und nicht rechts kucken muss, wenn man die feinen Moules - die Besten weit und breit - schlürft, die der spanische Koch und Chef de la maison so vorzüglich und einzigartig zubereitet.

Ich habe mich also von der Metzg inspirieren lassen (ist einige Zeit her, dass ich dort war). Sie sind sehr lecker geworden und stehen in nichts nach, kocht sie! Ganz so wie in der Metzg sind sie mir letztendlich aber nicht geworden (dafür musste der Sud wohl zu kindertauglich werden). Aber wie schon gesagt, die sind dort wirklich einmalig. Wenn ihr also in Zürich seid und Moules liebt, dann vergisst nicht, dort mal einen entspannten Abend zu verbringen: www.restaurant-metzg.ch - oder kocht meine nach.

Zutaten für 1 grossen Hauptgang, oder 2 kleinere Vorspeisen
Vorbereitung 10 Min., Kochzeit ca. 3-4 Minuten

  • 1kg Moules, gewaschen
  • Karotte, in feine Streifen geschnitten
  • 1 kleine Zwiebel, halbiert und fein geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe, halbiert
  • 50ml Weisswein (Gewürztraminer)
  • 25ml Noilly Prat
  • 50ml Vollrahm
  • 1 Sternanis
  • 1 kleine trockene Chili
  • 20g Butter
  • 1 Büschel Dill, grob gehackt
  • Pfeffer und Salz nach belieben 
In einem grossen Topf die Butter auf hoher Flamme schmelzen. Zwiebel, Karotten, Knoblauch, Chili und Sternanis hineingeben und unter häufigem Wenden anschwitzen aber nicht anbrennen lassen.

Die Moules alle auf einmal hinein kippen, zackig umrühren und mit dem Weisswein sowie Noilly Prat ablöschen. Dann den Deckel kurz drauf, damit die Hitze die Muscheln öffnet (aber bitte wirklich nur kurz). Deckel weg und Vollrahm hinein. Gut wenden und mit Pfeffer und Salz (1 Prise hat bei mir genügt) abschmecken. Zuletzt den grob gehackten Dill hineingeben.

In einem tiefen Teller mit Baguette (der Sud ist zum hinein liegen, garantiert!) und Bier servieren - à la santé!

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