Knuspermüesli do-it-yourself

Im Internet surfend sind mir nun schon verschiedene male Rezepte zu "Granola" aus dem amerikanischen Raum ins Auge gesprungen. Ich habe es im Wikipedia nachgeschaut - ja, echt. Und, was ist es?


Viel Aufregung um was? JA, Müesli (und nicht "Müsli"!). Und wer hat's eigentlich erfunden?


JAWOHL, die Schweizer!!! Ein Aarauer Arzt, um es genau zu nehmen. Obwohl der Herr Bircher sich bei untenstehendem Rezept vermutlich im Grabe umdrehen würde. Lecker und vollwertig, ja! Aber leicht? Leider nein... Da gaukelt die Werbung einem schon was vor.


Wir benötigen was der Vorratsschrank so hergibt. Bei mir waren es:

  • 3 Tassen Haferflocken
  • 1 Tasse Kellog's Fit Flakes oder nach Belieben mehr
  • 2 Handvoll Haselnüsse
  • 2-3 EL Körnermischung, wer mag
  • 3/4 bis 1 Tasse Rohrzucker
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1/2 Tasse grosse Kokosflocken
  • 1/2 Tasse getrocknete Aprikosen
  • 1 Handvoll Rosinen
  • 1/4 Tasse Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
Schritt 1
Den Ofen auf 165 Grad (Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen und bereitstellen.

In der Zwischenzeit das Wasser zum Kochen bringen. Rohrzucker hinzugeben und rühren - Herd abstellen. Öl dazu giessen. Beiseite stellen.

Schritt 2
Die Fit Flakes kurz mit der Hand ein bisschen zerdrücken und die Haferflocke sowie die Haselnüsse und die Körnermischung dazugeben. Die Flüssigkeit (Wasser, Rohrzucker, Öl) hinein giessen und mit der Hand ohne zu drücken gut vermengen.
Diese Mischung auf dem Backblech gut verteilen.

Schritt 3
Das Blech für 10 Minuten in die Mitte des Ofens schieben. Nach 10 Minuten die Mischung mit einer Kochkelle lockern und wenden. Weitere 5-10 Minuten backen - so wird die das Müsli schön kross.
Wenn die der richtige "Knuspergrad" erreicht ist, das Blech aus dem Ofen nehmen und die Mischung abkühlen lassen.

Schritt 4
Die Aprikosen hacken und zusammen mit den Kokosflocken und den Rosinen hinzugeben. Das Knuspermüesli in ein luftdichtes Gefäss geben.

Kann als Topping, Müesli oder auch einfach so geknabbert werden. Zum z'Vieri, zum z'Nüni, zum Frühstück... einfach immer.

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