Brasato al Barolo con tagliatelle grosse

Den Brasato al Barolo wollte ich schon lange mal machen! Jetzt hab ich es also geschafft...

Da das gute Ding (wie so manches) Zeit und Geduld benötigt, ein kleiner Zeitplan im Überblick. Alle Zutaten beziehen sich für 4 Personen.

Am Vorabend: Das Fleisch im Wein marinieren
Zutaten
  • 1 - 1,2kg Rindsfleisch (Bratenstück)
  • 4 Karotten, in 1cm Rondellen geschnitten
  • 1 mittelgrosse Zwiebel, grob gehackt
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Zweiglein Rosmarin
  • 2 Zweiglein Thymian
  • 1 Knoblauchzehe, in grobe Scheiben geschnitten
  • 4 Nelken
  • 1 Flasche Barolo
Alles in eine enge und tiefe Schüssel geben, den Wein zuletzt, bis das Fleisch bedeckt ist. Das sind ca. 5dl Barolo. Die Schüssel mit Folie abdecken und in den Kühlschrank stellen.


3-4 Stunden vor dem Schmaus
Die Schüssel mit dem marinierten Fleisch aus dem Kühlschrank stellen und 1 Stunde auf Raumtemperatur temperieren lassen. Man sollte nie das Fleisch direkt vom Kühlschrank braten, das ist einfach so (irgendwer hat bestimmt eine Begründung dafür von wegen Poren und so).

In dieser Zeit kann man den Teig für die Pasta vorbereiten


2-3 Stunden vor dem Schmaus
Zutaten
  • 1 guten Löffel Bratbutter
  • 1 TL Salz
Das marinierte Fleisch ist nach einer Stunde temperiert und kann jetzt aus dem Wein gehoben werden. Das Fleisch gut trocken tupfen:
Den Rest der Marinade trennen: Den Wein in eine Behälter, das Gemüse-und-andere-Zeug in einen anderen Behälter.

Die Bratbutter in eine tiefen Schmortopf geben und erhitzen. Das Fleisch rundum anbraten, danach das Gemüse-und-andere-Zeug dazu geben und kurz mitbraten. Mit dem Marinadenwein ablöschen. Salzen und nochmals aufkochen lassen, dann die Hitze auf 3 (von 10) reduzieren - also um 2/3. Jetzt 2 Stunden sanft vor sich hin köcheln lassen (Deckel geschlossen). Fleisch nach 1 Stunde wenden.


1 Stunde vor dem Schmaus
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen die Tagliatelle vorzubereiten - dieser Teig hat 1 Stunde geruht. Siehe: Pasta vorbereiten.

30 Minuten vor dem Schmaus
Die Wärmeschublade (falls eine vorhanden) oder den Ofen (auf 60 Grad) inklusive eines Tellers erhitzen. Zudem einen Topf mit reichlich Wasser (für die Nudeln) und Deckel auf mittlerer Stufe erhitzen.
  • Die Sauce:
Das Fleisch aus der Sauce heben und auf diesen vorgewärmten Teller setzen - in der Wärmeschublade oder im 60-Grad-Ofen warm halten.
Wieviel von der Flüssigkeit übrig geblieben ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab - keiner ist falsch, das mal vorweg. Jetzt muss lediglich entschieden werden:
  • Ist noch viel Flüssigkeit da, muss man diese etwas einkochen.
  • Ist nur wenig da, muss etwas Wasser hinzu gefügt werden.
Jedenfalls ist es so, dass den ganzen Sachen darin (Karotten und Co.) mit dem Pürierstab den Garaus gemacht wird - was die Sauce nochmals dicker machen wird.

Also, wenn die Menge an Flüssigkeit in etwa stimmt (die Karotten & Co. sind leicht davon bedeckt), heisst es pürieren. Danach die Sauce warm halten und, falls nötig, nachsalzen.

  • Das Fleisch:
Das warm gehaltene Fleisch aus der/dem Wärmeschublade/Ofen holen und tranchieren. Wieder zurück auf den warmen Teller heben und etwas Sauce darauf verteilen. Wieder ab in die Wärme - inklusive Teller, auf welchen wir das Essen servieren werden!
  • Die Pasta:
Die Pasta 'al dente' kochen - in meinem Falle benötigte das 20 Minuten. Abtropfen und mit etwas Butter im Topf bereit halten.


A tavola (zu Tisch)!
Dieser Teller sieht harmlos aus aber hat es in sich - dieser Geschmack! Bitte die Gäste informieren, dass das Dessert auch seinen Platz im Bauch zu finden hat (sofern man eines vorbereitet hat).

Auguro buon appetito a tutti!

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