Donnerstag, 8. September 2016

Tamarind Blackpepper Moules

Look for the english version at the bottom.

Yaaaay, die Muschelsaison ist gestartet! Wird ja nicht alle freuen, aber ich liebe sie. Und zudem bin ich ja seit letzter Woche auf Diät (jaja, muss auch mal sein). Da sind Moules eine gute Sache: 67 Kalorien pro 100g Muschelfleisch und reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Und wisst Ihr wie schnell und günstig gekocht ist? Gesund, sag ich nur!




Zutaten für 2 Vorspeisen oder 1 Hauptgericht
Zubereitungszeit ca. 10 Minuten


  • 750g - 1kg Miesmuscheln, gewaschen und geputzt (den Bart entfernen)
  • 1 Knoblauchzehe, in Scheiben
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 EL Tamarindenpaste
  • Schwarzer Pfeffer, grob gemahlen
  • frischen Koriander, grob gehackt
Eine grosse und tiefe Pfanne wählen. Die Muscheln öffnen sich ja und das braucht Platz.

Das Olivenöl darin erhitzen und die Knoblauch Scheiben darin anbraten.

Dann die Muscheln auf einmal rein kippen, zusammen mit dem Abtropfwasser (Ihr habt sie ja gewaschen).

Deckel drauf und ca. 30 Sekunden auf hoher Flamme die Muscheln sich öffnen lassen. Dann die Tamarindenpaste reingeben und gut wenden. Nochmals Deckel drauf und auf hoher Hitze kurz gehen lassen. Wir reden da von wenigen Minuten, die Moules dürfen auf keinen Fall zu lange gekocht werden, da sonst gummig statt zart.

Vom Herd nehmen, mit Pfeffer und Koriander würzen, beziehungsweise garnieren.

Bon Appetit!



English Version:

Yaaaay, the mussel season has started! Probably not all are happy, but I love it. And better so, as a week ago I started a diet (yes, it's a must). Remark, Moules are a good thing: 67 calories per 100g of flesh and rich in vitamins, minerals and trace elements. And you know how fast you cook them and that they are inexpensive? Healthy, I just say!


Ingredients for 2 starters or 1 main course
Preparation time 10 minutes
  • 750g - 1kg mussels, washed and cleaned (remove the beard)
  • 1 clove garlic, sliced
  • 2-3 tablespoons olive oil
  • 1 tbsp tamarind paste
  • Black pepper, coarsely ground
  • fresh coriander, roughly chopped
Choose a large and deep pan. The mussels open yes and that takes place.


Heat the olive oil in it and fry the garlic slices.


Then add the mussels at once pure in the hot pan, joined by the dripping water (remember, you washed the mussels, it's approx. 100ml).


Close with the pan lid and allow to cook for about 30 seconds on high heat. Then add the tamarind paste and stir. Again lid on it and let go briefly on high heat. We're talking about a few minutes, the mussels should not be cooked for too long, otherwise they get chewy instead of tender.


Remove from heat, season with pepper and garnish with coriander.


Bon Appetit!



Samstag, 27. August 2016

Mangold-Peperoni-Feta-Quiche mit selbst gemachtem Quark-Mürbeteig

Es fühlt sich wie Ferien hat, dieses letzte wunderbare Aufbäumen der Temperatur (und das in der Schweiz). Das muss genutzt sein!

War gestern also mit Jeannette abends am Zürisee picknicken. Den Grill haben wir gar nicht mehr angeschmissen. Wieso? Weil diese Quiche das völlig überflüssig machte. Einen kalten Cervelat und Grillgemüse dazu, ein Gläschen Weisswein und das Glück hat ein Gesicht!

Übrigens, die Quicke war rübistübi weg. Konnte nur noch die letzten zwei Stück für die Fotos "retten". Die überlebten dann leider die Nacht auch nicht mehr...


Zutaten für eine rechteckige 30x10cm Form

Quark-Mürbeteig - Zutaten und Vorgehen
  • 200g Weissmehl
  • 1 TL Salz
  • 150g Quark (Topfen in Deutschland und Österreich, cremigen Ricotta in Italien)
  • 70g kalte Butter


Kugel formen ohne lange zu kneten (Butter darf nicht schmelzen), flach drücken, in Folie wickeln und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank damit.



Füllung - Vorgehen und Zutaten
  • 1 rote Peperoni
  • 300g rotstiehligen Mangold
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Eier
  • 150ml Rahm (Sahne)
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl zum anbraten
  • 150g Feta-Käse, mit den Händen zerkrümelt
  • 1 TL dickflüssigen Aceto Balsamico
Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen. Falls man Grillgemüse dazu servieren möchte, jetzt das Gemüse vorbereiten. Was wir für die Quiche brauchen, ist die rote Peperoni - einfach zusammen mit dem Grillgemüse aufs Blech legen und für 20 Minuten in der Mitte des Ofens braten:



Mangold waschen, schneiden und zur Seite legen:



In einer grossen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Gehackte Zwiebel sowie die gehackten rote Mangoldstiele mit der Knoblauchzehe andünsten:



Dann die gehackten Mangoldblätter dazu geben und für 2 bis 3 Minuten das Gemüse einfallen lassen. Danach zur Seite stellen und erkalten lassen.

Währenddessen ist das Grillgemüse fertig. Die Haut der Peperoni abziehen, die Kernen entfernen und die Peperoni in Stücke schneiden. Zur Seite stellen (das Grillgemüse auch, ist ja die Beilage).

Jetzt die 2 Eier mit dem Rahm etwas aufschlagen, den erkalteten Mangold sowie die Peperonistückchen und den zerkrümelten Fetakäse dazu geben, den Teelöffel dickflüssigen Balsamico beigeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Achtung: Feta ist schon salzig genug, also das Salz nur sparsam einsetzen.

Jetzt den Quark-Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen, auswallen, in die Form heben und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Dann die Füllung darauf verteilen.

Für ca. 30 Minuten im Ofen bei 180 Grad (Umluft) auf der unteren Ofenmitte backen.


Einen guten Appetit!

Sonntag, 22. Mai 2016

Ofengegrillter grüner Spargel - meine Leibspeise auf dem Brunch-Tisch

Ovengrilled green asparagus - my preferred meal on the brunch table

See english version at the bottom.

Eins vorweg: Man braucht kein Koch zu sein, um diese leckeren Spargeln auf den Tisch zu bringen. Hab ich nicht immer wieder gesagt, dass die einfachen Dinge im Leben die Besten sind? Eben.




Jedenfalls, diese Spargeln dürfen auf meiner Brunch-Tavola auf gar keinen Fall fehlen - sofern auch Spargel-Saison ist, was jetzt in der Schweiz absolut der Fall ist.

Man kann sie übrigens an Ihnen satt essen. Gesund soll er sein und mit nur 20 Kalorien pro 100g eine leichte Kost. Zudem wird dem Spargel eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt. Meine Recherchen zu  letzterem Punkt ergaben, dass diese Theorie im 16. Jahrhundert wurzelt, wo mit der "Doktrin der Signaturen" behauptet wurde, dass wenn ein Ding dem Ding ähnelt, dann hilft es diesem. Nun ja, liebe Leser, nützt nichts schadet nicht, nicht wahr (Schmunzel)?

Zutaten für 4 Personen
Zubereitungszeit ca. 15 Minuten

  • 1kg frische grüne Spargeln
  • 2 bis 3 Zehen frischen Knoblauch
  • Olivenöl
  • 1 TL Kochsalz
  • 1 TL Zucker
  • Maldon Salz
  • Zitronenzeste
  • 4 bis 5 frische Thymianzweige
  • Pfeffer (habt Ihr schon mal Bengalpfeffer probiert?)
Die Spargeln waschen und die unteren Enden ca. 5cm abschneiden. Der Spargel ist ab da holzig, wo er sich weisslich oder violett-lila verfärbt. Die dünnen Spargeln kommen ohne das Schälen der unteren Enden aus, die Dickeren hingegen muss man etwas schälen.

Ofen mit Grillfunktion auf 200 Grad vorheizen.

Wasser in einer grossen Pfanne zum kochen bringen. Kochsalz und Zucker beigeben. Letzterer ist anscheinend wegen der allfälligen Bitterstoffe gut, aber eigentlich haben grüne Spargeln keine - ich mach's trotzdem rein (sicher ist sicher). Dann die Spargeln 2 bis 3 Minuten im Wasser kochen. 

Ein Backblech mit Backpapier ausstatten. Die Spargeln nach der Kochzeit aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und direkt aufs Backblech legen. Das geht am besten mit einer Grillzange.

Den frischen Knoblauch in Scheiben schneiden und über die Spargeln verteilen. Dasselbe gilt für den frischen Thymian und die Zitronenzeste. Grosszügig mit Olivenöl beträufeln, mit Maldon Salz bestreuen und frischen Pfeffer darüber mahlen.

Auf der Zweitobersten Stufe im Ofen für 3 bis 4 Minuten unter den Grill stellen. Nicht anbrennen lassen, das wäre schade, deshalb im Auge behalten.

Ich belasse den Spargel im Backpapier und präsentiere ihn gleich darin auf dem Servierteller, das sieht hübsch aus. Wünsche Euch guten Appetit - und wer weiss, vielleicht nützt's doch (Zwinker)!

English version:

One thing first: you don't need to be a chef to bring these delicious asparagus on the table. Don't I always keep on telling, that  the simple things are the best in life? Exactly.


Anyway, this asparagus are never missing on my brunch Tavola in no case - of course if it's asparagus season, what actually is the case in Switzerland.

By the way, you can eat a lot of them! They're healthy and with only 20 calories per 100g, a light meal. In addition, it is said that the asparagus has an aphrodisiac effect. My research on that point has shown that this theory is rooted in the 16th century, where it was maintained with the "doctrine of signatures" that if a thing is similar to the thing (or looks like), it helps this. Well, dear readers, for whatever it's worth (smile)...

Ingredients for 4 persons
Preparation time 15 minutes
  • 1kg fresh green asparagus
  • 2 to 3 cloves fresh garlic
  • olive oil
  • 1 tsp salt
  • 1 tsp sugar
  • Maldon salt
  • Lemon zest
  • 4 to 5 fresh thyme sprigs
  • Pepper (have you ever tried Bengalpepper?)
Wash the asparagus and cut off the lower ends (about 5cm). The asparagus is woody from where he discolors whitish or violet-purple. The thin asparagus do not require the peeling of the lower ends, thicker ones, however you should peel the lower ends.

Preheat oven with grill function to 200 degrees.

Bring to boil water in a large pan. Add salt and sugar. The sugar is apparently helpful to avoid  bitter taste, but actually green asparagus normally do not have any bitter taste - but just to be sure I put it in anyway. Then cook the asparagus for 2 to 3 minutes in the boiling water.

equip a baking sheet with parchment paper. When finished cooking lift the asparagus from the water, drain and place directly on the baking sheet. This works best with a tongs.

Cut the fresh garlic into slices and spread over the asparagus. The same applies to the fresh thyme and lemon zest. Generously sprinkle with olive oil, sprinkle with Maldon salt and grind fresh pepper over it.

Set the baking sheet under the grill onto the second supreme stage in the oven for 3 to 4 minutes. Do not burn, it would be a pity, therefore, keep in mind.

I leave the asparagus in the baking paper presenting them right on it on the serving plate, it looks pretty. I wish you good appetite - and who knows, maybe it's worth  (wink)!

Freitag, 22. April 2016

Pasta mit Artischocken, Datterinitomaten, Fenchel und Bärlauch

Passiert Euch das im Moment auch: Die Sonne scheint, der Frühling springt uns mit all seinen schönen Seiten an und man will soviel wie nur möglich draussen sein (Zumindest bis das Thermometer nicht wieder um 10 Grad fällt und der Schnee an der Tür klopft). Am besten an einem Gartentischchen mit einem weissen Bordeaux und einer leckeren uns schnell zubereiteten Pasta. Ja? Eben, so ging es mir heute!



Zutaten für 2 Personen
Zubereitungszeit 20 Minuten

  • 1 Frühlingszwiebel
  • ca. 8 Datterini Tomaten (Cherry Tomaten tun es auch)
  • 8 kleine Artischocken (das sind die ganz kleinen, die gibt's frisch auf dem Markt, z.B. Bürkliplatz Zürich)
  • Das Herz 1 Fenchels (Kindsfaust gross)
  • 1/2 Bund Bärlauch
  • 1 dl Weisswein
  • Olivenöl
  • etwas Zucker
  • Salz
  • ca. 250g Pasta
  • 1 Stückchen Taleggio Käse
  • Zitronenwasser
Mise en Place:
  1. Die Frühlingszwiebel in feine Streifen hacken.
  2. Die Tomaten halbieren
  3. Bei den Artischocken soviel Blätter entfernen, dass es hellgrün wird. Den oberen violetten Teil abschneiden. Es bleibt max. ein baumnussgrosses Artischöckchen - dieses bis zum Schneiden ins Zitronenwasser geben. Wenn alle Artischöckchen bereit sind, diese achteln (also in acht Stücke schneiden) und wieder ins Zitronenwasser geben, sonst werden sie schwarz.
  4. Das Fenchelherz halbieren und in feine Streifen schneiden.
  5. Den Barlauch in Streifen schneiden.

Einen Topf mit Wasser erhitzen und für das Kochen der Pasta bereithalten.

In einer beschichteten Pfanne den Weisswein auf höchster Stufe einkochen, so dass nur noch zwei Esslöffel bleiben. Dann den Boden der Pfanne grosszügig mit Olivenöl bedecken.

Dann braten wir zuerst die Frühlingszwiebeln an, geben den Fenchel und die Artischocken (die wir vorher aus dem Zitronenwasser genommen  und abtropfen haben lassen) hinzu und als letztes die Tomaten. Rühren und reduzieren die Hitze etwas. Dann einen Deckel drauf und 3-4 Minuten so braten. Den Deckel heben, den Taleggio Käse in Stückchen geschnitten einrühren, den Herd abstellen, Deckel wieder drauf damit der Käse schmilzt und die Pasta al dente kochen.

Pasta abtropfen, die Artischocken-Datterinitomaten-usw-Sauce und den in Streifen geschnittenen Bärlauch dazugeben und hübsch anrichten.

Der Frühling kann kommen (und soll aber bitte auch bleiben)!


Freitag, 1. April 2016

Gerösteter Blumenkohl mit Petersiliensalsa, Pecorino, Granatapfelkernen und Pistazien

Roasted Cauliflower with Parsley Salsa, Pecorino cheese, Pomegranate seeds and Pistachios.

See english version at the bottom.

Eins vorweg: Dieses Rezept stammt aus einem Munchies Beitrag von Vice, das ich mir in Facebook gespeichert hatte. Wie es aber so oft bei mir ist, genau die Zutaten hatte ich nicht alle bei mir auf Vorrat. Also habe ich das Rezept abgewandelt, weshalb ich mir auch erlaube diese Variante auf diesem Blog zu posten. Dennoch möchte ich erwähnen, dass das Originalrezept von Anthony Rose von Fat Pasha in Toronto stammt - lasst Euch von den wunderbaren Videos inspirieren und  schaut mal in die Links rein. Das ist übrigens etwas vom tollsten beim Foodbloggen: Über seinen eigenen Nasenspitz hinweg schauen und nach tollen Leuten und Gerichten suchen, nach neuen Ideen und Geschmackserlebnissen - kucken was die Foodie Welt um einen so macht. Das ist mindestens so spannend wie das Kochen selbst!

Jedenfalls, dieser Blumenkohl ist gleichwohl ein Augen- wie auch Gaumenschmaus. Eine leckere fleischloses Gericht, das nicht nur Vegetarier Herzen höher schlagen lässt. Probiert es aus!



Zutaten für 2 Personen
Zubereitungszeit ca. 30 Minuten

  • 1 kleinen Blumenkohl
  • Salz und gemahlenen Pfeffer (habt ihr schon mal bengalischen Langpfeffer probiert?)
  • 1 KL Kreuzkümmelsamen
  • Olivenöl
  • 2-3 EL Crème Fraîche
  • frischen Pecorino
  • Granatapfelkerne von ca. 1/4 Granatapfel
  • 1 Handvoll gehackte Pistazien
  • 2 Büschel glatte Petersilie, sehr grob gehackt
Für die Petersiliensalsa
  • 1 Bund Petersilie, grob gehackt
  • ca. 1,5 dl Olivenöl
  • 2-3 EL kaltes Wasser
  • 3 Eiswürfel
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 EL Tahina (Paste aus feingemahlenen Sesamkörnern)
  • je 1 Messerspitz Kreuzkümmel, Zimt und Piment d'Espelette (oder Chilipulver)
  • 1 KL Salz
  • 1 TL braunen Palmzucker

Alle Salsa Zutaten in einen hohen Behälter geben und mit dem Stabmixer pürieren. Zur Seite stellen.

Ofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Den Blumenkopf in einem Topf mit kochendem Salzwasser 2 Minuten garen. Dann herausheben, unten im Kreuz zweimal einschneiden (aber nicht durchschneiden, er muss ganz bleiben). Auf ein Backblech legen, mit Olivenöl beträufeln, salzen und Pfeffern. 



Für ca. 15-20 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Dann aus dem Ofen nehmen, mit einigen Löffeln Petersiliensalsa versehen, den Pecorino darüber hobeln, Pfeffern und danach für 2-4 Minuten unter den Ofengrill stellen.



Aus dem Ofen nehmen, einen Klacks Crème Fraîche in die Mitte geben, Petersilie, Granatapfelkerne und gehackte Pistazien darüber streuen.

Fertig ist die herrliche Farbkomposition!

English version:

One thing first: This recipe comes from a Munchies post of Vice, which I had stored in Facebook. However, I did not have exactly the needed ingredients so I just modified this recipe into a new one with the things I had on stock. which is why I also allow me to post it on this blog. Nevertheless, I would like to mention that the original recipe is from Anthony Rose from Fat Pasha Toronto - let yourself be inspired by the wonderful video and check the links out (they are above). Incidentally, this is something of the greatest in Food Blogging: Looking over his own nose pointed and seek for great people and recipes, for new ideas and taste experiences - sneak into the wonderful bunch of creativity of the Foodie Community. This is at least as exciting as cooking itself!

But back to this roasted cauliflower: it's 's mouth watering and simply gorgeous looking. A savory vegetarian dish that will delight not only vegetarians hearts. Check it out!

Ingredients for 2 people
Preparation time 30 minutes

  • 1 small cauliflower
  • Salt and ground black pepper (have you ever tried Bengali long pepper?)
  • 1 KL cumin seeds
  • olive oil
  • 2-3 tbsp crème fraîche
  • fresh Pecorino
  • Pomegranate seeds of approximately 1/4 pomegranate
  • 1 handful chopped pistachios
  • 2 bunches of parsley, very coarsely chopped


For the parsley salsa

  • 1 bunch parsley, roughly chopped
  • 1.5 dl olive oil
  • 2-3 tbsp cold water
  • 3 ice cubes
  • 2 cloves garlic, crushed,
  • 2 tablespoons tahini (paste made from finely ground sesame seeds)
  • each 1 meter Spitz cumin, cinnamon and Espelette pepper (or chili powder)
  • 1 KL salt
  • 1 tsp brown palm sugar


Combine all salsa ingredients in a large container and puree with a hand blender. Set aside.

Preheat oven to 220 degrees (top and bottom heat).

Cook the cauliflower in a pot of boiling salted water for 2 minutes. Then lift out and incise crosswise (but do not cut through, it must remain entire). Place on a baking sheet, drizzle with olive oil, add salt and ground pepper.

Bake for about 15-20 minutes on the middle rack. Then remove from the oven, add a few spoonfuls of parsley salsa on top, slice the pecorino cheese, add ground pepper and then put for 2-4 minutes under the oven grill.

Remove from the oven, give a crack crème fraîche in the center, sprinkle parsley, pomegranate seeds and chopped pistachios over it.

Ready is the beautiful color composition!

Sonntag, 6. März 2016

Pastéis de Nata

See english version at the bottom.

In letzter Zeit packt mich das Fernweh. Und da so ein Leben als Mami nicht gerade dazu verleitet, wann immer man möchte die Koffer zu packen, treibt mich die Neugierde in die Küche ausserhalb des Alltäglichen.

Das Fremde bereitet ja immer wieder Angst und Vorurteile - in der Küche zum Glück vermutlich am wenigsten. Da sind wir meist mutiger dem Neuen gegenüber und freuen uns über unerwartete Geschmackserlebnisse. Ich habe also mal wieder Zeit investiert und im Bereich vom Süssen recherchiert und bin in Lissabon gelandet.

Die Pastéis de Data sind nicht schwierig zuzubereiten. Nur etwas Zeit muss man schon mitbringen. Das lohnt sich dann auch - den Gästen hat es gestern sehr geschmeckt. Und mir heute umso mehr, da doch noch eins von zwölf übrig geblieben ist.



Zutaten für 12 Stück
Zubereitungszeit für die Crème ca. 30 Minuten, Zubereitungszeit für die Törtchen weitere 30 Minuten, Backzeit 15-20 Minuten

  • 1 Packung Blätterteig, rechteckig ausgewallt (42x26 cm, 320g - z.B. M-Budget von Migros, da sind zwei drin)
  • 1 dl Sahne
  • 4 dl Vollmilch 3,7% Fett
  • 180g Zucker
  • 2 Zitronenschalen Stücke
  • 1 Vanilleschote, ausgekratzt
  • 6 Eigelbe
  • 1 EL Maizena, aufgelöst in ein paar EL warme Milch
  • 1 Prise Salz
  • ca. 50g weiche Butter
  • 1 EL Puderzucker vermischt mit 1 TL Zimt
Die Milch und Sahne in einen Topf geben, bei mittlerer Hitze erhitzen, dann den Zucker dazugeben. Die Milch darf keinesfalls kochen, weil wir jetzt die Eier einzeln mit dem Schwingbesen bei langsamen und gleichmässigen Bewegungen einrühren. Ist das geschehen, geben wir das ausgekratzte Vanillemark, die Schote und die Zitronenschalen Stücke dazu. Anschliessend die aufgelöste Maizena und rühren immer schön weiter. Dabei achten wir, dass der Boden mit dem Schwingbesen nicht gekratzt wird - sonst haben wir nämlich möglicherweise braune Klümpchen drin und das wollen wir nicht. Die Creme fängt ab ca. 10 Minuten langsam an fest zu werden. Wir rühren so lange weiter, bis Blasen aufsteigen. Jetzt den Topf vom Herd nehmen und draussen abkühlen lassen.

Wenn man die Creme so stehen lässt, bildet sich eine Haut an der Oberfläche. Entweder, man nimmt diese vor der Weiterverarbeitung einfach weg oder man geht regelmässig zum Topf und rührt darin (so bildet sich erst gar keine).

Dann zur Herstellung der Törtchen. Als Form habe ich ein Muffinsblech benutzt. Einzelne Fröschen gehen natürlich ebenso.

Den Ofen auf 250 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Wir rollen jetzt den Blätterteig auf und wallen ihn mit einem Wallholz noch etwas länger. 


Dann nehmen wir die Hälfte der weichen Butter und verteilen diese auf dem Blätterteig. 


Den Blätterteig anschliessend über die schmale Kante rollen. Die übrige Butter für das Einfetten verwenden. 12 Portionen mit Hilfe eines Massstabes markieren.


Dann die Portionen stückweise schneiden, flach drücken, ausfallen und in der Form mit den Fingern zurecht drücken. Dabei achten, dass keine Luftblasen gebildet werden.


Dann in die Förmchen die abgekühlte Creme verteilen - je 2/3 davon befüllen (die Creme reicht genau für 12 Stück).



Danach die Pastel für ca. 15 bis 20 Minuten in die Mitte des Ofens schieben.

Die Creme wird sich beim Backen wölben und danach beim Abkühlen wieder senken. Sie dürfen übrigens durchaus oben leicht verbrennen, das ist gut so und gehört dazu.

Wenn die Pastel fertig gebacken sind, aus dem Ofen nehmen, mit Zimt-Puderzucker bestäuben und für 2 Minuten unter die Grill-Funktion des Ofens schieben - oh wie duftet das herrlich!





Und dann steht dem Genuss gar nichts mehr im Wege - bom apetite!

English version:


Ingredients for 12 pieces
Preparation time for the cream approximately 30 minutes preparation time for the tart for 30 minutes, cooking time 15-20 minutes
  • 1 package puff pastry, rolled out rectangular (42x26 cm, 320g - as M-Budget of Migros, there are two inside)
  • 1 dl cream
  • 4 dl whole milk 3.7% fat
  • 180g sugar
  • 2 pieces of lemon peel
  • 1 vanilla bean, scraped out
  • 6 egg yolks
  • 1 tablespoon cornstarch dissolved in a few tablespoons of warm milk
  • 1 pinch of salt
  • 50g butter, softened
1 tablespoon powdered sugar mixed with 1 teaspoon cinnamon
Pour the milk and cream in a saucepan, heat over medium heat, then add sugar and salt. Absolutely don't boil the milk, because now we stir in the eggs one by one with a whisk at slow and uniform movements. Once this is done, we give to the scraped vanilla pod, the pod and the lemon peel pieces in. Subsequently, the dissolved cornstarch and continue stirring always nicely. Pay attention to not scratch the floor of the pan with the whisk - otherwise you will have brown lumps in it and we don't want that. The cream starts to look fine from about 10 minutes. We stir so long until bubbles will ascend. Now take the pan off the heat and allow to cool down.

To avoid a skin on the surface you will regularly stir the creme while cooling down (all 5 minutes is fine). Or you just remove the skin at the end.

Then prepare the tarts. I used a muffin tin. Individual frogs naturally go well too.

Preheat the oven to 250 degrees (top and bottom heat).

Now open the puff pastry package and roll out the pastry with a rolling pin a little longer.

Then we take half of the softened butter and spread this on the pastry.

Then roll up the pastry over the narrow edge again. Use the remaining butter to grease the tins. Mark on the pastry roll 12 portions by using a measuring scale. Then cut the portions piecemeal, flatten, turn and push in the shape with your fingers. Ensure that no air bubbles are formed.

Then spread in the molds, the cooled cream - each 2/3 of filling (the cream is enough for exactly 12 pieces).

Then push the Pastel for about 15 to 20 minutes in the middle of the oven.

The cream will bulge when baking and reduce then again when cooled. They will also look a bit burned on top, but that's okay and is part of the "look".

When the Pastel are fully baked, remove from oven, sprinkle with cinnamon icing sugar and slide for 2 minutes under the grill function of the oven - oh how does that smell gloriously!

And then enjoy - bom apetite!

Sonntag, 7. Februar 2016

Gefülltes Maispoularden Brüstchen

Erst einmal: Hurra, der Umzug ist über die Bühne - eine RIESENERLEICHTERUNG!

Jetzt warten so einige Neuerungen, Neuanfänge und Herausforderungen auf uns, Chancen, Ängste und mehr. Die wohl wichtigste davon: Mein kleiner Mann wird jetzt bald in die Schule für Sehbehinderte gehen. Nach den Erfahrungen, die wir über die letzten Jahre verteilt mit der sogenannten Integration und der Schule Küsnacht machen durften, den für den Moment richtigsten Entscheid. Was danach kommen wird, werden wir ja sehen.

Ich habe in letzter Zeit viel gegrübelt und reflektiert. Über richtig und falsch. Über Pläne und Wünsche. Im Grossen und Kleinen. Über umsetzen, durchsetzen, zurückstellen und vergessen. Über Kraft finden, sammeln und verschwenden. 

Ich bin auf keinen Entschluss gekommen, das wär ja sonst zu einfach mit dem Leben. Aber ich weiss, dass sich treu zu bleiben ein grosses Mass an Standhaftigkeit voraussetzt. Stand - Haft. Position zu beziehen und mit sich selbst da bleiben, wo man denkt dass es mit der eigenen Haltung richtig ist. Mit der Zeit fängt man an zu meinen, dass man an Altem oder Unmöglichem festhält. Doch weit gefehlt, das Herz weiss schon wohin es will. Eben bloss meist auf Umwegen.



Jetzt aber zum Kulinarischen. Gestern kam Karine <3 es wurde gekocht! Das Original Rezept stammt von Gusto Sano und wurde in meiner Küche zu unterstehendem Rezept umgewandelt. Diese Brüstchen zeichnen sich insbesondere deshalb aus, weil die Ricotta sie saftig und zart erhält und die Kombi der Füllung überaus schmackhaft ist.

Zutaten für 4 Personen:
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten, Backzeit im Ofen 20 Minuten

  • 4 Maispoularden Brüstchen (z.B. zu beziehen bei Globus oder bei einem guten Metzger)
  • 8 Speckstreifen
  • 15g getrocknete Tomaten (das sind 2 bis 3 Stück)
  • 100g Friarielli, auch Cimette di Rapa genannt (findet man z.B.
    beim Türken, auf dem Bürkliplatz Märt oder bei grösseren Coop und Migros Filialen), dicke Stiele wegschneiden, sehr grob schneiden (siehe Bild)
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Butter
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 kleine Schalotte, gehackt
  • 120g Ricotta
  • Salz und Pfeffer
  • benötigt werden zudem 4 Zahnstocher
Als Beilage gibt es bei mir einen einfachen Risotto.

In Bezug auf "Wo bekomme ich diese Zutaten?" geht Ihr zu diesem Türken. Sowohl Friarielli als auch die qualitativ hochstehende Ricotta habe ich dort in Zürich Altstetten gekauft.

Doch jetzt zur Zubereitung:

Die Friarielli für 3 Minuten in kochendem und gesalzenem Wasser blanchieren. Aus dem Wasser heben und etwas abkühlen lassen. Vor der Weiterverwendung das Wasser gut aus dem Gemüse drücken.

Währenddessen das Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, Schalotte und Knoblauch anschwitzen, die gehackten und getrockneten Tomaten dazugeben und zuletzt die blanchierten Friarielli. Bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten anbraten, dann vom Herd nehmen und die Ricotta dazugeben - gut mischen. Pfeffern und falls nötig salzen (Achtung, die getrockneten Tomaten geben ja auch Salz ab).


Dann die Maispoularden Brüstchen trockentupfen und mit einem Messer wie im Bild unten eine "Tasche" zum Befüllen einschneiden.
Die gefüllten Brüstchen mit dem Zahnstocher verschliessen und mit je  zwei Speckstreifen umwickeln.

Den Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

In einer Bratpfanne die Butter schmelzen und die fertigen Brüstchen beidseitig kurz anbraten. Das sieht dann so aus:

Die angebratenen Mailpoularden Brüstchen anschliessend auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen. Für 20 Minuten in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben.

In der Zwischenzeit die Beilage zubereiten.

Und im Anschluss mit viel Freude geniessen - Buon Appetito!