Sonntag, 7. Februar 2016

Gefülltes Maispoularden Brüstchen

Erst einmal: Hurra, der Umzug ist über die Bühne - eine RIESENERLEICHTERUNG!

Jetzt warten so einige Neuerungen, Neuanfänge und Herausforderungen auf uns, Chancen, Ängste und mehr. Die wohl wichtigste davon: Mein kleiner Mann wird jetzt bald in die Schule für Sehbehinderte gehen. Nach den Erfahrungen, die wir über die letzten Jahre verteilt mit der sogenannten Integration und der Schule Küsnacht machen durften, den für den Moment richtigsten Entscheid. Was danach kommen wird, werden wir ja sehen.

Ich habe in letzter Zeit viel gegrübelt und reflektiert. Über richtig und falsch. Über Pläne und Wünsche. Im Grossen und Kleinen. Über umsetzen, durchsetzen, zurückstellen und vergessen. Über Kraft finden, sammeln und verschwenden. 

Ich bin auf keinen Entschluss gekommen, das wär ja sonst zu einfach mit dem Leben. Aber ich weiss, dass sich treu zu bleiben ein grosses Mass an Standhaftigkeit voraussetzt. Stand - Haft. Position zu beziehen und mit sich selbst da bleiben, wo man denkt dass es mit der eigenen Haltung richtig ist. Mit der Zeit fängt man an zu meinen, dass man an Altem oder Unmöglichem festhält. Doch weit gefehlt, das Herz weiss schon wohin es will. Eben bloss meist auf Umwegen.



Jetzt aber zum Kulinarischen. Gestern kam Karine <3 es wurde gekocht! Das Original Rezept stammt von Gusto Sano und wurde in meiner Küche zu unterstehendem Rezept umgewandelt. Diese Brüstchen zeichnen sich insbesondere deshalb aus, weil die Ricotta sie saftig und zart erhält und die Kombi der Füllung überaus schmackhaft ist.

Zutaten für 4 Personen:
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten, Backzeit im Ofen 20 Minuten

  • 4 Maispoularden Brüstchen (z.B. zu beziehen bei Globus oder bei einem guten Metzger)
  • 8 Speckstreifen
  • 15g getrocknete Tomaten (das sind 2 bis 3 Stück)
  • 100g Friarielli, auch Cimette di Rapa genannt (findet man z.B.
    beim Türken, auf dem Bürkliplatz Märt oder bei grösseren Coop und Migros Filialen), dicke Stiele wegschneiden, sehr grob schneiden (siehe Bild)
  • 1 EL Olivenöl
  • etwas Butter
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 kleine Schalotte, gehackt
  • 120g Ricotta
  • Salz und Pfeffer
  • benötigt werden zudem 4 Zahnstocher
Als Beilage gibt es bei mir einen einfachen Risotto.

In Bezug auf "Wo bekomme ich diese Zutaten?" geht Ihr zu diesem Türken. Sowohl Friarielli als auch die qualitativ hochstehende Ricotta habe ich dort in Zürich Altstetten gekauft.

Doch jetzt zur Zubereitung:

Die Friarielli für 3 Minuten in kochendem und gesalzenem Wasser blanchieren. Aus dem Wasser heben und etwas abkühlen lassen. Vor der Weiterverwendung das Wasser gut aus dem Gemüse drücken.

Währenddessen das Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, Schalotte und Knoblauch anschwitzen, die gehackten und getrockneten Tomaten dazugeben und zuletzt die blanchierten Friarielli. Bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten anbraten, dann vom Herd nehmen und die Ricotta dazugeben - gut mischen. Pfeffern und falls nötig salzen (Achtung, die getrockneten Tomaten geben ja auch Salz ab).


Dann die Maispoularden Brüstchen trockentupfen und mit einem Messer wie im Bild unten eine "Tasche" zum Befüllen einschneiden.
Die gefüllten Brüstchen mit dem Zahnstocher verschliessen und mit je  zwei Speckstreifen umwickeln.

Den Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

In einer Bratpfanne die Butter schmelzen und die fertigen Brüstchen beidseitig kurz anbraten. Das sieht dann so aus:

Die angebratenen Mailpoularden Brüstchen anschliessend auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen. Für 20 Minuten in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben.

In der Zwischenzeit die Beilage zubereiten.

Und im Anschluss mit viel Freude geniessen - Buon Appetito!

Dienstag, 5. Januar 2016

Dreikönigskuchen



Ja, morgen ist es wieder soweit. Tradition!

Kaufen oder backen... für einmal selbstgemacht statt gekauft. Und zwar in jedem Brötchen mit König!

Pia von meinem Geschäft sagte heute "Das ist nicht wettbewerbsfähig - das Leben ist kein Ponyhof". Sie hat Recht. Aber das Leben hat uns genug Gelegenheiten geboten dies zu spüren zu bekommen. Egal, morgen gibt's für alle eine Krone... ! Und fuck Ponyhof :))

Zutaten für 1 Dreikönigskuchen
Zubereitungszeit 20 Minuten plus 60 Minuten zum aufgehen, Backzeit ca. 35-40 Minuten
  • 500g Mehl
  • 1,5 TL Salz
  • 4 EL Zucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe mit 1 TL Zucker in 50ml lauwarmem Wasser auflösen
  • 1 TL Backpulver
  • 50g Butter
  • 1 TL Zitronenpaste (alternativ die Schale 1 abgeriebenen Zitrone)
  • 3 EL "Wiiberii" (Sultaninen)
  • 2 dl Milch
  • 1 Ei, getrennt
  • 1 Handvoll Mandelblättchen
zudem
  • 8 "Könige" (einer für jedes Brötchen)
  • Kronen (je nach Anzahl "Anwärter")
Trockenhefe in 50 ml lauwarmem Wasser und dem 1 TL Zucker als erstes in einer Tasse auflösen - bis es schäumt.

Die "Wiiberii" (Sultaninen) in einer Tasse mit lauwarmem Wasser bedecken und weich werden lassen.

Mehl, Salz, Backpulver, Eiweiss und Zitronenpaste in eine Topf geben.

Butter schmelzen und danach Milch dazugeben.

Dann Butter-Milch-Mischung zur Mehl-Salz-Backpulver-Eiweiss-Zitronenpasten-Mischung geben und die Trockenhefe-Flüssigkeit dazu. Kneten. Als Letztes die Sultaninen abtropfen lassen und dazu geben - kneten.

Teig zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Den Teig erneut durchkneten und 8 Kugeln à 80g formen - in jede 1 König reinstecken. Mit dem restlichen Teig die mittlere, grosse Kugel formen. Wie unten angezeigt auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech anordnen - erneut 20 Minuten aufgehen lassen.



Mit Eigelb bestreichen und Mandelblättchen versehen.




Dann für 20 Minuten auf mittlerer Stufe backen.

Danach mit Alufolie abdecken, eine Stufe tiefer stellen und für weitere 15 Minuten backen.

Fertig ist der Dreikönigskuchen - ich wünsche viel Spass beim entdecken der vielen Könige und höre jetzt schon das Lachen :) !

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Süsskartoffel Gnocchi auf einem Wirzbeet mit Saucisson de Vully

English text see at the bottom.

Das ist ein Gericht, das einen schönen Wintertag nicht besser zum Abschluss bringen könnte. Die Geschmacksnoten harmonieren fabelhaft zueinander und sind eine echte Überraschung!

Und da heute auch schon die grosse Sause ins 2016 ansteht, ist dies ein schmackhaftes und deftiges Gericht um für den vielen Champagner einen Boden zu schaffen...

Ich wünsche allen von Herzen ein frohes neues Jahr!






Zutaten für 4 Personen:
Zubereitungszeit alles in allem ca. 1 Stunde


  • ca. 700g Süsskartoffeln (bei mir waren es 3 Stück)
  • 350g Weizendunst (Mehl geht im Notfall auch)
  • 50g geriebener Parmesan
  • 3 Zweige Thymian, abgezupft plus 4 Zweige zur Deko
  • 2 Saucisson de Vully
  • 150g Wirz
  • Butter, insgesamt ca. 125g
  • 1 Salbeiblatt
  • 1 KL Schwarzkümmel
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung der Gnocchi:

Die Süsskartoffeln 20 Minuten kochen dann schälen und in 1cm dicke Scheiben schneiden. Diese Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und für 20 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen in die Mitte schieben (Umluft).




Danach die Süsskartoffeln pürieren und mit den 350 Gramm Weizendunst  und dem Parmesan zu einem glatten Teig kneten. Sollte der Teig zu klebrig sein einfach mehr Weizendunst (oder eben Mehl) dazu kneten.

Danach die Gnocchi formen (siehe älterer Post "Cavatielli della Nonna").


Zubereitung:

Den Wirz putzen und in 2cm Streifen schneiden. Wasser in einem Topf zum kochen bringen, salzen und den Wirz für 3 Minuten blanchieren. Danach aus dem Wasser heben und warm halten (aber nicht weiter kochen, er soll etwas knackig bleiben).




In einem kleinen Topf die Butter mit dem Schwarzkümmel, dem Thymian und dem Salbeiblatt schmelzen und ziehen lassen.

Teller im Ofen oder in der Mikrowelle vorwärmen

Den Saucisson in Scheiben schneiden und in einer beschichteten Pfanne beidseitig kross anbraten.

Währenddessen die Gnocchi in sehr heissem aber NICHT kochendem Wasser ca. 6 Minuten gar kochen. Wenn Sie gut sind, kommen diese an die Wasseroberfläche.

Anrichten:

etwas Wirz, dann die Gnocchi darüber, dann die geschmolzene Butter darüber träufeln und zuletzt die Saucisson Scheiben darauf legen. Mit einem Thymian Zweig garnieren.

English Text:

This is a dish, which could not be better to completing a beautiful winter day. The flavors harmonize with each other and are fabulous - a real surprise!

And since today we get ready to leave the old year behind us, this is a tasty and hearty recipe is perfect to get a good base for the huge amount of champagne glasses we will rise up tonight ...

I wish all of you a Happy New Year!

Ingredients for 4:
Preparation time all in all about 1 hour


  • 700g sweet potatoes (in my case there were 3 pieces)
  • 350g wheat Dunst (flour goes in an emergency)
  • 50g grated parmesan
  • 3 sprigs of thyme, plucked plus 4 sprigs for decoration
  • 2 saucisson de Vully (typical Swiss sausage from Vaud)
  • 150g cabbage
  • Butter, total approx 125g
  • 1 sage leaf
  • 1/2 tea spoon of black cumin
  • salt and pepper


Preparation of gnocchi:

Cook the sweet potatoes for 20 minutes in hot water then peel and cut into 1cm thick slices.  Place them on a plate lined with baking paper and bake for 20 minutes in the preheated oven at 180 degrees  (convection).

Then mash the sweet potatoes and knead with the 350 grams of wheat mist and the parmesan to a smooth dough. If the dough is too sticky add simply more wheat haze (or as mentionned flour).

Shape the gnocchi (see older post "Cavatielli della Nonna").


Preparation:

Wash the cabbage then  cut into 2cm strips. Bring water to boil in a pot, add salt and blanch the cabbage for 3 minutes. Then lift out of the water and keep warm (but do not cook anymore, it should remain slightly crunchy).

Melt the butter in a small saucepan together with the black cumin, thyme and sage leaf.

Preheat dish in the oven or in the microwave.

Cut the sausage into slices and fry in a nonstick pan on both sides until crispy.

Meanwhile, cook the gnocchi in very hot but not boiling water for about 6 minutes. When they are ready, they come to the surface.

To serve:

Place some cabbage in a hot plate, then add the gnocchi, sprinkle with the melted butter and add the sausage slices on top. Garnish with a sprig of thyme.

Samstag, 28. November 2015

Easy Apfel Tartes

English text see at the bottom.

Wie im Chicken Wings Post erwähnt, habe ich die halbe Backzeit der Kartoffeln für diese einfachen Apfel Tartes genutzt.




Zutaten für 4 Stück
Backzeit 20 Minuten

  • 2 Äpfel, geschält
  • 10cm von einer rechteckigen Blätterteigrolle
  • 1 Zitrone
  • 2 EL Rhum
  • 1 EL Zucker
  • 1 Eigelb
Äpfel halbieren und längs einschneiden (nicht durchschneiden). Mit Zitronensaft einreiben. Dann den Rhum mit Zucker mischen und die Äpfelhälften darin wenden.

4 Teig Quadrate aus dem Blätterteigstreifen schneiden und mit Eigelb bepinseln.

Backblech mit Backpapier auslegen, die Äpfel auf die Teigquadrate legen, darauf verteilen und für 20 Minuten auf zweitunterster Stufe bei 180 Grad Umluft backen.

English Text:

As mentioned in the Chicken Wings Post, I used half of the baking time of the potatoes for this simple apple tarts.


Serves 4 pieces
baking time 20 minutes
  • 2 apples, peeled
  • 10cm of a rectangular puff pastry roll
  • 1 lemon, juice
  • 2 tablespoons rum
  • 1 tablespoon sugar
  • 1 egg yolk
Carve the apples lengthwise (do not cut). Rub with lemon juice. Then mix the rum with sugar and turn the apples halves therein.

Cut 4 pastry squares of puff pastry strips and brush with egg yolk.

Line a baking sheet with parchment paper, place the apples on the dough, distribute on the sheet and bake for 20 minutes on the second lowest level at 180 degrees convection.

Chicken Wings in Honig Marinade mit krossen Ofenkartoffeln

English text see at the bottom.

Es ist mal wieder Samstag und eine strenge Woche liegt hinter mir. Ich habe heute meine Wohnung nicht mal ansatzweise verlassen, dafür ist sie blitzsauber, Kinderbastelstunde hab ich auch hinter mir und der Brotteig ist auch schon im Aufgehmodus und kann morgen für den Göttin-Brunch einfach in den Ofen geschoben werden.

Jetzt also bloss noch was kochen und bei einem Film entspannen. Die Küche sollte also so wenig als möglich in Mitleidenschaft gezogen werden. Ofenküche, nenn ich das.





Zutaten für zwei Personen
Zubereitungszeit 20 Minuten, Backzeit 40 Minuten
  • 500g Chicken Wings
  • 4 EL Ketjap Manis (süsse Sojasauce)
  • 3 EL Ketchup
  • 3 EL grobkörnigen Senf
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Paprika
  • 1 KL Rauchsalz von Maldon
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 2 EL schwarzen Sesam, erst am Schluss verwenden
  • 4 Kartoffeln, geschält
  • Olivenöl
  • Kräutersalz
  • Pfeffer
Bevor ich mich jetzt ans Rezeptschreiben begebe, möchte ich sagen, dass die Backzeit in zwei geteilt wird, da die Kartoffeln gesamthaft 40 Minuten benötigen, die Chickenwings aber nur 15 Minuten.

Ich habe aber den halbleeren Ofen für die Zubereitung des Desserts genutzt - deshalb in separatem Post diese einfachen Apfel Tartes.



Also, den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die geschälten Kartoffeln scheibenweise einschneiden. Das lässt sie schneller gar werden und kross dazu. In eine kleine Auflaufform legen und mit Olivenöl beträufeln. Zusammen mit den Apfel Tartes (wer sie auch mag machen) und für 20 Minuten auf zweitunterster Stufe backen.

In der Zwischenzeit die Marinade (eben ohne schwarzen Sesam, der kommt erst am Ende hinzu) mischen und die Chicken Wings  hineingeben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dann die Chickenwings so darauf verteilen, dass seitlich die kleine Gratinform mit den Kartoffeln platz haben wird. JETZT die Chicken Wings mit dem schwarzen Sesam bestreuen.



Sind die 20 Minuten um, die Kartoffeln (und die Apfel Tartes natürlich auch) aus dem Ofen nehmen und mit einem Messer die Scheiben erneut trennen. Vorher die Ofentemperatur auf 220 Grad hochdrehen. Die Kartoffeln mit Olivenöl erneut beträufeln und mit Kräutersalz und Pfeffer würzen. Dann auf dem Backblech neben den Chicken Wings platzieren und zurück in den Ofen schieben.

15 Minuten bei 220 Grad backen. Als Beilage passt hervorragend Salat.

Wünsch Euch guten Appetit!

English Text:


It is again Saturday and a rigorous week is behind me. I did not leave my apartment once today, but it is spotlessly clean, my little man was made happy by making crafting window decor and the bread dough is already rising for tomorrow's brunch and ready to be pushed into the oven.

So now I just want to cook something easy and relax with a movie. The kitchen should therefore be taken as little as possible affected. I call it easy cooking.

Ingredients for two people
Preparation time 20 minutes, baking time 40 minutes
  • 500g Chicken Wings
  • 4 EL Ketjap Manis (sweet soy sauce)
  • 3 tablespoons ketchup
  • 3 tablespoons mustard coarse
  • 2 tablespoons honey
  • 1 tablespoon paprika
  • 1 coffee spoon smoked salt from Maldon
  • 1 clove of garlic, pressed
  • 2 tablespoons black sesame, to use only at the end
  • 4 potatoes, peeled
  • olive oil
  • herbal salt
  • ground pepper
First, I want to say that the baking time is divided into two, as the potatoes will need a total of 40 minutes and the chicken wings only 15 minutes.

But know that I have fielded the half-empty oven for the preparation of easy apple tarts - you will find them in a separate post.

Preheat oven to 180 degrees convection.

Carve (do not cut) the peeled potatoes in slices. That will help to cook them even faster and makes them also nice and crispy. Put them into a small baking dish and drizzle with olive oil. Put them along with the apple tartes (if you do it the same time like I did) and bake for 20 minutes on the second lowest level.

In the meantime, mix the marinade (without adding black sesame, which will only be added at the end) put in the chicken wings.

Line a baking sheet with parchment paper and then place the chicken wings so that on the side the small gratin dish with the potatoes will have enough space. Now sprinkle the chicken wings with black sesame.

After the first 20 minute take out the baking sheet with the potatoes (and of course the apple Tartes) and 'disconnect' with a sharp small knife the carved slices. Rise the oven temperature to 220 degrees. Sprinkle the potatoes again with olive oil and season with herb salt and ground pepper. Then place them on the baking sheet next to the chicken wings and slide back into the oven.

Bake 15 minutes at 220 degrees. As a side dish goes perfectly salad.

Wish you good appetite!

Dienstag, 29. September 2015

Apfelstrudel

Letzten Sonntag waren wir eingeladen - mitgebracht habe ich diesen leckeren Apfelstrudel. Er wurde bis zum letzten Krümel verspiesen.



Der grosse Mann an meiner Seite meinte zwar, dass das der falsche Teig sei. Na und? Wer sagt denn, dass man traditionshalber alles wie immer machen soll? Es darf auch mal knuspriger und einfacher gehen - mit fertigem Yufka-Teig vom Türken (auch Filo-Teig genannt). Dieser Teig wird zum Beispiel auch für Börek oder Baklava verwendet.



Jedenfalls, ich hatte so eine Packung auf Vorrat im Kühlschrank (der hält sich nämlich gut und lange). Und bei den letzten zwei Streetfood Festivals in Zürich habe ich diesen Strudel-Stand gesehen, der backt seine Strudel alle mit diesem Teig - zu Recht!



Zutaten für einen Strudel von ca. 45cm
Zubereitungszeit 30 Minuten, Backzeit 45 Minuten
  • 8 Äpfel
  • 1 Zitrone, Schale abgerieben und Saft ausgepresst
  • 6 EL gemahlene Nüsse
  • 5 EL Rohzucker
  • 4 EL Rosinen
  • 1 TL Zimt
  • 1 Packung Yufka-Teig
  • 100-120g Butter, geschmolzen
Zudem 1 sauberes Geschirrtuch und Alufolie.

Die Butter in einem Topf schmelzen und zur Seite stellen. Den Oven auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Eine Schale mit Wasser füllen und die Hälfte des Zitronensafts geben. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen.

Äpfel schälen, entkernen, ich Würfelchen schneiden und in Schale geben (damit sie nicht schwarz werden). Dann das Wasser abgiessen, die zweite Zitronsafthälfte sowie die geriebene Schale, die gemahlenen Nüsse, Rosinen, Zimt und Zucker mischen - zur Seite stellen.

Ein Küchentuch auf dem Tisch ausbreiten und darauf die Teigblätter auslegen, jedes vorgängig mit flüssiger Butter bepinselt. Keine Panik kriegen, wenn mal eins reist: So mit zwei oder drei Schichten verfahren.


Dann die Apfelmischung darauf verteilen. Dabei achten, dass bei den langen Kanten 10cm und eine kurze Kante 15cm ausgespart bleiben.

Für das Rollen so verfahren und hierbei das Geschirrtuch nutzen:


Ganz zuletzt den ganzen Strudel mit der restlichen Butter bepinseln oder ruhig mit den Händen gut einschmieren. Sollte was gerisen sein, einfach zwei neue Yufka-Blätter "darüberkleben".

Für 45 Minuten in den Ofen schieben. Danach etwas abkühlen lassen und grosszügig mit Puderzucker bestreuen. Das Schneiden ist etwas schwierig aber es geht.

Eine weitere Idee wäre, die Strudel in jeweils kleineren Einerportionen zu erstellen - vielleicht das nächste mal!

Donnerstag, 17. September 2015

Ossobuco e Fettucine

English text see at the bottom.

Seelenfutter. Das sind Streicheleinheiten in Form von Essen. Ossobuco zählt dazu. 

Lange habe ich mich nach diesem Gericht gesehnt, am letzten Sonntag habe ich es endlich zubereitet. Man sieht hier nicht die ganze Haxe im Teller fläzen, was ich persönlich schöner finde. Jeder wie er's mag.

Also lasst Euch mit diesem Gericht verwöhnen oder verwöhnt jemanden damit - die Reaktion wird nicht ausbleiben, Garantiert.


Na, läuft schon das Wasser im Munde zusammen ...?

Zutaten für 2-3 Personen
Zubereitungszeit 20 Minuten, Schmorzeit 2 1/2 Stunden

  • 2 grosse Rinds Ossobuco à je ca. 500g
  • 1 EL Fenchelsamen
  • 1 EL Lorbeeren
  • 1 Zimtstange (ca. 10cm)
  • 1 Nelke (das Gewürz)
  • 3-5 Lorbeerblätter
  • 1 EL Tomatenpüree
  • 10-15 frische Datterini Tomaten (alternativ Cherry Tomaten)
  • 2 Karotten, geschält, längs geviertelt und in Stücke
  • 1 rote Zwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauch, gehackt
  • 1 Büschel frischen Thymian
  • 1 Büschel frischen Rosmarin
  • 5 dl kräftigen Rotwein
  • 1 Glas Wasser
  • 2 EL Bratbutter
  • 1 gestrichenen TL Salz
Benötigt wird zudem ein grosser Schmortopf. Die gibt's mittlerweile auch in der Ikea. Wesentlich günstiger findet man sie auch in einem guten Brockenhaus.

Den Ofen auf 160 Ober- und Unterhitze vorheizen.


Die Bratbutter im Schmortopf auf dem Herd stark erhitzen und die Ossobuchi schön anbraten. Aus dem Topf heben und zur Seite legen. Dann die Hitze etwas reduzieren und Zwiebel, Knoblauch, Karotten, Tomaten, Tomatenpüree, und sämtliche Gewürze ausser dem Salz in den Topf geben und anbraten - mit dem Rotwein ablöschen. Dann die Ossobuchi hinein geben, das Glas Wasser dazu. Salzen, rühren, Deckel zu und ab in den Ofen (Rosta auf unterster oder mittlerer Stufe, je nach Grösse des Schmortopfes). Zweieinhalb Stunden schmoren lassen.



Sobald die Schmorzeit vorbei ist, die Ossobuchi aus der Sauce heben. Dann die Kräuterbüschel sowie die Zimtstange entfernen.

Mit einem Stabmixer grob pürieren. Es dürfen durchaus ein paar Stückchen ganz bleiben. Dann das Fleisch von den Ossobuchi zupfen und in die Sauce geben und warm stellen.


Dazu habe ich Fettucine gereicht. Verwendet habe ich Fettucine "la Campofilone". Mal abgesehen davon, dass dies eine 1A-Pasta ist, lebt dieser Pasta Hersteller aus den Marche in Italien eine sehr schöne Haltung und Philosophie vor - es gibt sie eben doch die guten Beispiele und die soll man auch erwähnen!

Buon appetito!


English Text:

Soul food is pampering in form of food. Ossobuco is that kind of food.

I have longed for that court since weeks and finally last Sunday I prepared it. In this recipe you don't have the full piece of ossobuco on you dish, what personally I prefer. Each as he likes!

So pamper or spoil someone with this dish - the reaction will not be missed, guaranteed.

Serves 2-3 people
Preparation time 20 minutes to 2 1/2 hours braise time
  • 2 large beef osso buco à approx 500g
  • 1 tablespoon fennel seeds
  • 1 tablespoon laurels
  • 1 cinnamon stick (about 10cm)
  • 1 clove (spice)
  • 3-5 bay leaves
  • 1 tbsp tomato puree
  • 10-15 fresh Datterini tomatoes (or cherry tomatoes)
  • 2 carrots, peeled, quartered lengthwise and into pieces
  • 1 red onion, chopped
  • 1 garlic, minced
  • 1 fresh thyme tuft
  • 1 fresh rosemary tuft
  • 5 dl strong red wine
  • 1 glass of water
  • 2 tablespoons clarified butter
  • 1 tsp salt
It also is required a large stew pot. You find cheap one at Ikea or in a good Secondhand goods.

Preheat oven to 160 top and bottom heat.

Heat up the clarified butter in the stew pot and fry the Ossobuchi golden on both sides. Lift from the pot and set it aside. Then reduce the heat slightly and add onion, garlic, carrots, tomatoes, tomato puree, and all spices except the salt into the pot and fry - Deglaze with the red wine. Then put the Ossobuchi back in the pot, stir and add the glass of water. Add the salt, stir, cover and decreases in the oven (t the lowest or medium level, depending on the size of your stew pot). Stew for two and a half hours.

Once time is over, raise the Ossobuchi from the sauce. Then remove the herbs tufts and the cinnamon stick.

Blend  coarsely with a hand blender. It may will remain a few pieces, that's okay. Then pluck the meat from the Ossobuchi and add the pieces to the sauce - keep warm.

As side dish Fettucine have been served. I used the fettucine "la Campofilone". Apart from the fact that this is a AAA-pasta, this producer from the Marche in Italy lives a very nice company philosophy - they exist yet, the good examples and should also be mentioned!

Buon appetito!