Montag, 15. Dezember 2014

foodpippa's hot chocolate treat

English text see at the bottom.

Es weihnachtet langsam sehr. Geschenke müssen her, die Festtage geplant, die Kinder mit vorweihnächtlicher Freude genährt werden.

Petra, eine Freundin von mir, hat mit ihrer Tochter in Förmchen giessbare (WTF, geht das überhaupt?!) Truffes machen wollen. Gelungen sind sie nicht, aber letzten Freitagabend haben sie uns als Amüsement gut unterhalten - sie waren selbst nach 2 Tagen Kühlschrank noch nicht fest (Petra, das wird nix mehr...)! Nach dem flüssigen Schokoladenkuchen im Glas, eine weitere Episode, die sich in ihre erfolglosen Küchenversuche reiht. Aber ich bewundere Dich, dass Du nicht aufgibst! :)

Hier also, liebe Petra, ein Rezept, dass nix mit kochen zu tun hat. Aber dennoch ein schönes Weihnachtsgeschenk ergibt. Extra für Dich, meine Liebe!

Herzlich

Foodpippa



Zutaten für 1 Glas mit 125g Fassungsvolumen:

  • 125g Naturaplan Bio Schokoladenpulver (von Coop)
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Kardamom
  • 1 Messerspitze Muskatblüte (Macis)
  • 1 Messerspitte Nelkenpulver
Alles gut durchmischen und in ein sauberes Glas abfüllen - fertig!


Es lohnt sich hierbei etwas mehr Aufwand für Beschriftung und Verpackung aufzuwenden...

Englisch Text:

Christmas is slowly coming. Gifts to provide, holidays to be planned, the children to be nourished with prechrismas joy.

Petra, a friend of mine, wanted to make with her daughter in frogs pourable (WTF, does that work?!) truffles. As usual (poor her) she did not succeed. But that try entertained us well last Friday night as amusement - as they still didn't set after 2 days refrigerator! After the liquid chocolate cake in a glass, a further episode that joins her unsuccessful attempts in the kitchen. But I admire you that you do not give up, Petra! :)

Here, then, dear Petra, a recipe that has nothing to do with cooking. But still gives a nice Christmas gift. Especially for you, my love!

Hugs

Foodpippa

Ingredients for 1 glass with 125g volume capacity:

  • 125g plan Natura Organic Chocolate Powder (Coop), alternatively you take 50/50 of cocoa powder and raw cane sugar
  • 2 tsp cinnamon
  • 1 tsp cardamom
  • 1 pinch of mace (mace)
  • 1 pinch ground cloves Pitte

Mix well and pour into a clean glass - done!

It is worthwhile here to spend a little more effort for labeling and packaging ...

Sonntag, 16. November 2014

Petersilienwurzel-Nocken in Schaumsüppchen

English text see at the bottom.

Diese Tage habe ich den Entschluss gefasst mich mit dem Wintergemüse anzufreunden. Mal ehrlich, was kaufen wir schon in den regulären Lebensmittel Läden, es ist immer das gleiche Gemüse... Mal über den Tellerrand zu kucken, ist keine schlechte Sache - in der Küche und im Leben.



Ich war also diesen Freitag auf dem Markt am Bürkliplatz in Zürich und bin, nach Blumenkauf und meinem geliebten Cappuccino, mit Gemüse vollbepackt heim. Hier habe ich auch die Petersilienwurzeln gekauft - in den regulären Läden sieht man das ja selten. Nicht zu verwechseln mit den Selleriewurzeln (die hingegen findet man überall). Der Unterschied ist, dass Petersilienwurzel feiner im Geschmack ist, eine Mischung aus Pastinaken und Sellerie sozusagen.




Zutaten für 2 Personen
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

  • 4 Petersilienwurzeln, geschält und in Würfel geschnitten
  • 50g Butter
  • ca. 3dl Rindsbouillon
  • 1dl Prosecco oder Weisswein
  • 1dl Sahne
  • 4 Streifen Rohessspeck
  • 2 Blätter glatte Petersilie
In einem Topf die Butter schmelzen und die Petersienwurzelwürfel anbraten. Mit dem Prosecco ablöschen. 

Dann mit Rindsbouillon auffüllen, soviel, dass alles damit bedeckt ist (daher die zirka Angabe). Ich verwende hierfür ein Produkt von Coop, den Fine Food Bouillon de Boef (ohne Geschmacksverstärker) und setzte es etwas stärker im Geschmack an (wird ja nachher mit den anderen Zutaten zusammen weniger "salzig" ausfallen).

Das lasse ich dann so ca. 10 Minuten köcheln, bis die Bouillon zur Hälfte eingekocht ist und gebe wieder soviel Bouillon nach, damit wieder alles bedeckt ist. Dann die Sahne hinzu, rühren, warm halten.

Teller vorwärmen.

Den Speck anbraten.

Mit einem Stabmixer kurz die Suppe aufmixen, aber keinesfalls alles kleinhacken. Dann das Püppchen durch ein Sieb geben und wieder zurück in den Topf. Nicht erschrecken, es ist nicht viel Flüssigkeit, aber der Geschmack hat es in sich!

Die aufgefangenen Petersilienwurzeln mit dem Stabmixer zu einem Püree rühren und in einen anderen Topf geben - warm halten.

Den Stabmixer kurz abspülen und danach damit das Süppchen schaumig schlagen.

In den vorgewärmten Tellern je zwei Püree-Nocken platzieren, das Schaumsüppchen hinzugeben, mit je zwei Speckstreifen und einem Blatt glatter Peterli dekorieren - fertig.

Englisch Text:

These days I have made the decision to make friends with winter vegetables. Honestly, what we normally buy in the regular food stores, is always the same stuff... To give a try to the unknown is a good thing - in the kitchen and in life.

So this Friday I have been on the market at Bürkliplatz in Zurich and, after buying flowers and drinking my beloved cappuccino, I went home fully packed with winter vegetables. Here I also bought the parsley roots - in regular stores you rarely see them. Not to be confused with the celery roots (which you can find anywhere). The difference is that parsley roots are more delicate in taste, a mixture of parsnips and celery.


Ingredients for 2 people
Preparation time 20 minutes
  • 4 parsley root, peeled and cubed
  • 50g butter
  • about 3 dl beef stock
  • 1 dl Prosecco or white wine
  • 1 dl cream
  • 4 strips cured bacon
  • 2 sheets of parsley
Melt the butter in a saucepan and fry the parsley root cubes. Deglaze with Prosecco.

Then fill up with beef broth, that much so that everything is covered with it (hence the approximately specification). I use this product of Coop, the Fine Food Bouillon de Boeuf (no flavor enhancers) and put it a little stronger in taste (no worry, will taste afterwards with the other ingredients less "salty").

I then let it simmer for about 10 minutes until the broth is boiled in half and give back as much Broth, so everything is covered again. Then add the cream, stir, keep warm.

Preheat the plates.

Fry the bacon.

Mix up the soup with a hand blender, but do not chop the vegetables. Then sieve and return the soup to the pot. Do not be alarmed, it's not much liquid, but the taste has it all!

Now puree the collected parsley roots with the hand blender and pour that back into a separate pot - keep warm.

Wash the blender briefly, rinse and then mix the soup until frothy.

Add into each warmed plate two celery puree amounts and add the frothy soup, garnish with two strips of bacon and a parsley leaf - done.

Sonntag, 9. November 2014

Aprikosen-Nuss-Ravioli mit Kalbsstreifen

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Ich wünschte, ich hätte die gleiche Spontaneität im Leben wie in der Küche... Ein bisschen Selbstreflexion schadet ja nicht, im Gegenteil. Zuviel davon und man ist gehemmt, blockiert, ja gar ängstlich. Es wäre manchmal besser einfach nach den Dingen zu greifen, so wie beim Kochen. Aber Gefühle sind so eine Sache...



Nun ja, heute hatte ich also Lust die Woche so zu beenden, wie angefangen, nämlich gut. Und Ravioli ist jetzt auch schon wieder eine Weile her. Diese hier sind mit etwas mehr aufwand verbunden, sind aber eine ganz herrliche Kombination für die es sich lohnt etwas mehr zu leisten.

Wie so oft, kuck ich dann halt einfach was da so in Vorratsschränken und Tiefkühler vorhanden ist. Was im ersten Augenblick einen grossen fragenden Blick hervorruft, ist meist eine unerwartet leckere Kombination von Geschmäckern - wie im Leben halt... Man lerne: Lässt man dem Bauch die Wahl, fährt es sich besser als mit dem Kopf!

Zutaten für 2 Personen (Hauptspeise, oder 4 als Vorspeise)
Zubereitungszeit ca. 40 Minuten, Ruhezeit 30 Minuten, Kochzeit 5 Minuten

Pasta

  • 200g Mehl
  • 2 Eier
Gut verkneten. Sollten die Eier klein ausfallen, mit 1 EL Wasser nachhelfen bis die richtige Konsistenz des Teigs erreicht wird. Heisst: Anfangs steif, mit kneten so weich, dass man den Teig in der Hand zerquetschen kann und dabei nichts kleben bleibt (siehe Foto). Danach 30 Minuten in einem Plastikbeutel ruhen lassen.


Die richtige Konsistenz ist sehr wichtig. Und es ist ein anfänglich starrer Teig, danach schönen weich, den man gar nicht mehr aufhören will zu kneten.

Sollte man dafür keine Zeit haben, kann man in der Migros oder Coop fertige Teigblätter im Kühlregal kaufen. Die erfüllen den gleichen Zweck.

Füllung
  • 3 EL frisch geriebenen Parmesan
  • 2 Tessiner Frischkäslein (siehe Bild; von der Migros), mit den Fingern zerbröselt
  • 6 türkische, getrocknete Aprikosen, gehackt
  • 1 Handvoll Nüsse (Mandeln, Haselnüsse & Pinienkerne), mit dem Messer grob gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • Pfeffer und Muskatnuss
Bevor die ganze Füllung zusammengestellt wird: Bitte 1 TL Nüsse und 2 TL Aprikosen (beides gehackt) für die Deko zur Seite legen.

Die Füllung mit den Händen zerkneten, bereitstellen.

Ravioli zubereiten
Wie man eben so Ravioli zubereitet: Teig auswallen und mit Füllungs-Kügelchen belegen. Mit einem Pinsel die Ränder befeuchten, gesamte Teiglänge längs in die Hälfte klappen, alles möglichst ohne Luft zudrücken und mit dem Zackenrädchen die Ravioli zuschneiden.



Auf ein Tablett, das vorgängig mit einem Küchentuch belegt wurde, legen. Im Ofen die Teller bei 50 Grad vorwärmen.

Einen grossen Topf mit Wasser zum kochen bringen und die Hitze wieder reduzieren (Wasser darf nicht kochen). Salzen und die Ravioli hineingeben. Jetzt muss auch noch das Fleisch gebraten werden.

Die Kalbsstreifen
  • 170g Kalbsplätzchen, in feine Streifen geschnitten
  • 1 EL Mehl und eine gute Prise Salz, mischen, über die Fleischstreifen geben und gut mischen.
  • 1 Schalotte, halbiert und in feine Halbkreise geschnitten
  • 50cl Marsala
  • 1 TL guten Balsamico (oder Glassa di Balsamico)
  • 1 Knoblauchzehe, leicht zerquetscht
  • Butter zum braten
  • 1 Büschel glatte Petersilie
Die Butter in einer beschichteten Pfanne zu schmelzen bringen. Die Zwiebeln andünsten. Das Fleisch und den Knoblauch dazu geben und kurz anbraten. Mit Marsala ablöschen, Balsamico dazu und kurz aufkochen. Gehackte Petersilie rein, rühren, mit Salz abschmecken (falls notwendig) und zur Seite stellen.




Jetzt die Teller anrichen: Ravioli mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser heben, in die vorgewärmte Teller geben, Kalbsstreifen und Sauce darüber, mit den zur Seite gestellen Nüssen und Aprikosen garnieren - fertig: Buon appetito!


Englisch Text:

I wish I had the same spontaneity in life as in kitchen ... A little self-reflection does not hurt yes, quite the contrary. Too much of it and you're inhibited, blocked, yes even anxious. Sometime it just would be better to grab the things, like cooking. But feelings are a  big issue...

Well, today I just had the desire to quit this week as it started, namely well. And it was a while ago since I made Ravioli. These here are a little more effort connected, but are a very beautiful combination for which it is worth to stand a few minutes more in the kitchen.

As so often, I just look what  is in stock in the cupboards and freezer and then decide what's gonna be. What at first glance evokes a questioning look, is usually an unexpectedly delicious combination of flavors - just as in life ... You learn: If you leave the stomach do the election, it drives better than his head!

Ingredients for 2 (main dish, or 4 as a starter)
Preparation time 40 minutes, rest 30 minutes, Cooking time: 5 minutes

pasta
  • 200g flour
  • 2 eggs
Knead. Should the eggs be small, assist with 1 tablespoon water until the right consistency of the dough is achieved. Ie: Initially stiff, knead it until so soft that you can squeeze the dough in your hand (see photo). Then let it rest in a plastic bag for 30 minutes.

The right consistency is very important. And it is an initially rigid dough, then beautiful soft.

If you do not have time to do the pasta by your own, buy it at the store. There are ready-to-use pasta sheets.

filling
  • 3 tablespoons freshly grated Parmesan
  • 2 Ticino Cheesly (see picture of the Migros), crumbled
  • 6 Turkish dried apricots, chopped
  • 1 handful of nuts (almonds, hazelnuts and pine nuts), chopped coarsely with a knife
  • 1 clove of garlic pressed
  • Pepper and nutmeg
Before you mix everything  Please do 1 teaspoon of the nuts and 2 tsp of the apricots (both chopped) to the side for the decoration.

Then mix all up.

Making ravioli
Make them as normally Ravioli are made: Roll out dough and put the fillings with little spaces in-between on it. With a brush, moisten the edges, fold in along in half, squeeze everything well to avoid air in it and cut the ravioli with the wheel.

Place the ravioli on an a kitchen towel. Then preheat 2 plates at 50 degrees in the oven.

Bring a large pot of water to a boil, reduce the heat again (water should not boil). Salt and pour the ravioli in. Now you need to cook the the meat.

The veal strips
  • 170g veal meat, cut into thin strips
  • 1 tablespoon of flour and a good pinch of salt, mix, give over the meat strips and mix well.
  • 1 shallot, halved and cut into thin half circles
  • 50cl Marsala
  • 1 teaspoon good balsamic (or balsamic Glassa)
  • 1 clove of garlic, crushed slightly
  • Butter for frying
  • 1 bunch flat-leaf parsley
Bring the butter to melt in a pan. Then saute the onions. Place the meat and add the garlic and fry briefly. Deglaze with Marsala and balsamic vinegar an heat up breafly. Add the chopped parsley in, stir, season with salt to taste (if necessary) and set aside.

It's already done: take the Ravioli out of the water, place them in the preheated dishes, add veal strips and sauce, garnish with the nuts and apricots - finished: Buon appetito!

Dienstag, 28. Oktober 2014

foodpippa's Sablés

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Letzten Samstag gebacken und schon wieder fast alle weg, die Herzkekse... Dieses Rezept ist für Dich, liebe Schwester.




Zutaten für ca. 45 Stück
Zubereitungszeit ca. 90 Minuten, Backzeit 12 Minuten
  • 390g Mehl
  • 160g feingemahlene Mandeln/Mandelpulver (ohne Haut)
  • 250g weiche Butter
  • 200g Puderzucker
  • 1 Ei & 3 Eigelbe
  • 125g Rosinen (mit dem Messer grob hacken)
  • 1 TL Zimt
  • Orangenzeste, abgerieben von 1 unbehandelten Orange




Anmerkung zum Mandelpulver: In der Schweiz findet man nur schwer Mandelpulver. Und falls doch, ist dieses relativ teuer. Kauft also gemahlene Mandeln (ohne Haut) und gebt dieses in eine Küchenmaschine um dieses noch feiner zu mahlen als hier üblicherweise im Handel erhältlich. Meins hatte ich noch aus Italien, weshalb ich darauf verzichtet haben. Die Kekse werden dadurch "glatter" und feiner in der Konsistenz.

Benötigt wird zudem ein Keksstempel - in meinem Falle war es einer mit Herz. Ich bevorzuge diejenigen mit Silikonkissen.

Wichtig ist zudem, dass der Teig unbedingt gekühlt wird, da sonst alles auf der Arbeitsfläche oder am Stempel haften bleibt. Deshalb den Teig nach der Zubereitung unbedingt kühl stellen. Ich forme diesen zu einer Kugel, gebe diese in einen Gefrierbeutel, drücke sie flach und lege den Teigfladen für mindestens 15 Minuten in den Freezer.

Mit zwei Backblechen arbeiten (jeweils mit Backpapier belegt). Arbeitsfläche ganz leicht mit Mehl ausstreuen. Ein Schälchen mit Mehl bereitstellen, in das der Stempel vor jeder Keks-Erstellung gedrückt und wieder abgeklopft wird. Zudem ein grosses Küchenmesser.


Zubereitung
Alle Zutaten in einer Schüssel gut durchkneten. Danach wie oben beschrieben in den Freezer legen.

Danach Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

Für ein Backblech reicht jeweils ein Viertel des Teigfladens. Soviel entnehmen wir vom Freezer und verarbeiten diesen Teil, der Rest bleibt gekühlt.

Mit den Händen jeweils Kugeln im Durchmesser von 2,5cm formen. Jetzt den Stempel wie oben beschrieben ins Mehl-Schälchen drücken, abklopfen und zackig auf die Teigkugel hauen. So dass dieser so ca. 8mm flach wird. Wurde die Arbeitsfläche nicht zu stark mit Mehl bestreut, bleibt der gestempelte Keks auf der Arbeitsfläche haften - das ist einfacher als wenn man den Teig vom Stempel runtergrübeln muss. Mit dem grossen Küchenmesser von der Fläche lösen und auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Das Blech mit der Anzahl von 3 - 4 - 3 - 4 Kekse (in der Anzahl pro Reihe) versetzt belegen und für 12 Minuten in die Mitte des Ofens schieben.

Während der Backzeit einen neuen Teigviertel aus dem Freier holen und nochmals gleich verfahren.

Die Kekse nach dem Backen zum abkühlen auf ein Gitter legen.

Die neue Keks-Ladung in den Ofen schieben. Und so weiter und so fort bis alles gebacken ist.

Sie halten sich wunderbar - aber sie sind eh schneller weg ehe man es sich versieht!


English text:

Baked last Saturday and again almost all gone, the heart cookies ... This recipe is for you, dear sister.

Ingredients for 45 pieces 
Preparation time 90 minutes, cooking time 12 minutes 

  • 390g flour 
  • 160g finely ground almonds / almond powder (without skin) 
  • 250g butter, softened 
  • 200g icing sugar 
  • 1 egg & 3 egg yolks 
  • 125g raisins (with the knife coarsely chopped) 
  • 1 tsp cinnamon 
  • Orange zest, abraded from 1 untreated orange

Note to the almond powder: In Switzerland it's difficult to find almond powder. And if you do, it's relatively expensive. So buy ground almonds (without skin) and grind them in a food processor a little bit finer than what you usually find in the stores here. I had mine from Italy, why I didn't have to do that. The result of the  cookies is that they gonna be "smooth" and finer in texture. 

You also require also a cooky sram - in my case it was one with a heart. I prefer those with silicone cushions. 

It is also important that the dough is cooled, otherwise everything sticks to the working surface or on the stamp. Therefore make sure you cool ist as required. I shape the dough into a ball, put it in a freezer bag, press it flat and put that for at least 15 minutes in the freezer. 

Work with two baking trays (each lined with baking paper). Prepare the working surface by sprinkling a bit of flour. Provide also a bowl of flour, in which you press in the stamp and shake the flour off before you stamp each cookie dough. In addition, place a large kitchen knife ready to use 


Preparation 
Combine all ingredients in a bowl and knead well. Thereafter, as described put it in the freezer. 

Preheat oven to 180 degrees (convection). 

Use for one baking sheet a quarter of the dough. As far as we remove from the freezer and process this part, the rest stays cooled. 

With your hands you form little balls each with a diameter of 2.5 cm. Now press the stamp as described above into the flour bowl and stamp the ball of dough. So this is gonna flatten to about 8mm. If the working surface is not sprinkled to much with flour it's better, the stamped cooky will adhere on the working surface, wich you now remove by using the kitchen knife - it's easier than having to ponder the dough down from the stamp. Place on the with baking paper lined baking tray. Proceed the same way with the whole dough and put the cookies (in number per row) 3 - 4 - 3 - 4. Put the baking tray in the middle of the oven and bake for about 12 minutes.

Allow the baked cookies to cool down on a grid. 

Repeat that procedure until all is baked. 

This cookies will be gone so fast, you won't remember you ate them already!


Montag, 22. September 2014

foodpippa's Kokos-Erdnussbutter-Kekse

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Erdnussbutter ist bei uns ziemlich unpopulär. Eigentlich zu unrecht. Als Brotaufstrich mag ich es zwar nicht so, aber zum kochen, da hab ich einige Einsatzmöglichkeiten, wo so ein Klacks Peanut Butter das gewisse Etwas ausmacht (Muscheln, Salatsaucen, usw.).

Ich wollte schon lange mal auch damit backen. Was ich jetzt heute endlich getan habe... Es sind schnelle, herzhafte Kekse, bei denen das Süsse schön mit dem Salzigen harmoniert. 


Zutaten für ca. 12 Stück
Zubereitungszeit ca. 10 Minuten, Backzeit 12 Minuten

  • 1 Ei
  • 130g braunen Zucker
  • 130g Erdnussbutter
  • 160g Mehl
  • 30g Kokosflocken
  • 1 Handvoll gesalzene Erdnüsse

Ofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann die Erdnussbutter dazu  geben und mischen. Zuletzt Mehl, Kokosflocken und Erdnüsse hinzu geben und zu einem krümeligen Teig kneten. Das sieht dann so aus:



Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und darauf je 6 Kugeln, welche man in den Händen vom Teig formt, legen.

Dann die Kugeln etwas platt drücken (zum Beispiel mit einem Glas).

Für je 12 Minuten in die Mitte des Ofens schieben. Danach auf einem Gitter auskühlen lassen.

Achtung: Bei diesen Keksen besteht Suchtpotenzial!

English text:

Peanut butter is pretty unpopular here in Europe. Actually, wrongly. As a spread I do not really like it much, while for cooking it gives a special note to many dishes (mussels, salad dressings, etc.). 

It's a long time now that I also wanted to try to bake with it. What I finally did today ... These are quick, savory biscuits, in which the sweetness beautifully harmonizes with the saltiness.

Ingredients for about 12 pieces 
Preparation time 10 minutes, cooking time 12 minutes 

  • 1 egg 
  • 130g brown sugar 
  • 130g peanut butter 
  • 160g flour 
  • 30g coconut flakes 
  • 1 handful of salted peanuts 


Preheat oven to 160 degrees (convection). 

Beat the egg with the sugar until foamy. Then add the peanut butter and mix. Finally add flour, coconut flakes and peanuts, then knead to a crumbly dough.

Prepare two baking sheets with parchment paper and put then on each 6 balls, which you form in your hands from the dough. 

Then press the balls a bit flat (for example with a glass). 

Push in the center of the oven for 12 minutes. Allow to cool on a wire rack. 

Attention: These cookies are addictive!

Freitag, 12. September 2014

Gratinierte Ziegenfrischkäs-Feige auf Salat, mit Sunny's exquisitem Dressing

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Sind die Dinge kompliziert genug, bedarf es umso mehr der einfachen Sachen im Leben. Aber wer will hier schon auf Fertiggerichte zurück greifen?! Zudem sind auf der Waage immernoch diese zweidrei Kilo mehr, seit ich mit dem Trainieren etwas zurückgeschraubt hab (geht eben nicht alles). Und krank war ich jetzt ja auch noch...

Also wird's heute sehr einfach und schnell, und lecker. Und gesund!

Zudem hab ich ja noch das Rezept dieses fantastischen Salatdressings aus dem Surfcamp in Bali. Sunny, die Köchin, hat es mir verraten - seither steht bei mir immer eine Vorratsflasche davon im Kühlschrank!



Zutaten für 2 Personen
Zubereitungszeit 10 Minuten, Backzeit 5 Minuten

  • Blattsalat nach Wahl
  • 2 frische Feigen
  • 1 kleinen Ziegenfrischkäse
  • 2 Baumnüsse
  • Sunny's Salatdressing wie unten beschrieben
Ofen auf 200 Grad vorheizen (Grill)

Die Feigen kreuzweise einschneiden, etwas auseinander nehmen und den  Ziegenfrischkäse darin verteilen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech stellen und für 5 Minuten in die Mitte des Ofens schieben.

Den Salat anrichten, die Ziegenfrischkäs-Feige in die Mitte geben und mit einer Baumnuss dekorieren.

Sunny's Salatdressing auf Vorrat
  • 1 Tasse Aceto Balsamico
  • 2 Tassen Olivenöl
  • 1/4 Tasse milden Senf
  • 1/4 Tasse Honig, wer mag auch ein bisschen mehr
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
Die Zutaten in einen Küchenmixer geben, mixen, fertig. In eine Flasche abfüllen und in den Kühlschrank stellen. Hält sich mit Sicherheit 1 Woche.

English text:

Are things complicated enough, it's recommended to keep things even more simple in life. But who wants to rely on ready meals here ?! In addition, I still have these two three kilos more, since I decreased my training (can't just keep on doing everything). Ah, and  I also was sick at home this week, blody summer flue ... 

So this is very easy and fast, and delicious. And healthy! 

Also, I still wanted to blog the recipe of this fantastic salad dressings from the surf camp in Bali. Sunny, the cook, revealed me the ingredients - since then I always have a stock of it in the fridge!

Ingredients for 2 people 
Preparation time 10 minutes, Cooking time 5 minutes 

  • Lettuce of your choice 
  • 2 fresh figs 
  • 1 small fresh goat cheese 
  • 2 tree nuts 
  • Sunny's salad dressing as described below
Preheat oven to 200 degrees (BBQ) 

Cut the figs crosswise, put them apart and spread the goat cheese in it. Place on a with baking paper lined tray and put for 5 minutes in center of oven. 

Arrange the salad, give the goatcheese-fig in the center and decorate with a walnut. 

Sunny's salad dressing on stock 

  • 1 cup balsamic vinegar 
  • 2 cups olive oil 
  • Quarter cup of mild mustard 
  • Quarter cup of honey, if you like a bit more 
  • 1/2 cup water 
  • 1 tsp salt 
  • 1 clove of garlic pressed 

Put the ingredients in a kitchen blender, mix, done. Fill in a bottle and place in the refrigerator. Best before 1 week.

Sonntag, 31. August 2014

Coq au Vin für den Chicas Abend

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Mir passiert das leider ab und zu, dass wenn ich mal einen Chicas Abend bei mir hab, vor lauter Plaudern und Prosecco, das Essen vergessen geht. Da wird zum Beispiel der Klebreis zu so einer Pampe, dass er zur Restaurierung der chinesischen Mauer verwendet werden könnte. Oder der gedämpfte Broccoli braun, als wäre er bereits ausgeschieden. Oder Donna Hay's saftige Chicken-Limmetten-Spiesschen so trocken, dass ohne vorhandener Nothelfer-Kenntnissen das Essen auf eigene Gefahr basiert (notabene, GABI ist abgeschafft worden, man informiere sich bitte beizeiten was das neue Schema für rasches und richtiges Handeln ist).

Dieses mal sollte es nicht so sein! Oder besser noch, dieser Umstand sollte mir zuspielen: Das Essen soll ohne weiteres Zutun vor sich hinköcheln müssen. Coq au Vin!

Dieses Gericht ist insbesondere durch Julia Child sehr populär geworden. Mal abgesehen davon, dass DAS französische Küche par excellence ist. Zudem, die Kochzeit kann sehr variabel gestaltet werden, bzw. verlängert, so lange genügend Wein drin ist. Auch das Zubereiten kann am Vortag erfolgen - das Gericht wird dadurch nur noch besser!





Zutaten für 4 Personen
Zubereitungszeit 20 Minuten, Kochzeit 2-3 Stunden
  • 4 Pouletschlegel
  • 300g kleine Champignons
  • 50g Lardo di Collonnata (oder Speck), gewürfelt
  • 200g Cherrytomaten
  • 3 Karotten, in 1cm-Scheiben
  • 2 kleine oder 1 grosse Zwiebel, grob gehackt
  • 1 Bouquet garni (Rosmarin, Thymian, Salbei)
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 5 dl guten Rotwein (in meinem Fall den alten Chateauneuf du Pape 1999, den Vreni im Büro wegschütten wollte)
  • 1 dl Wasser
  • Salz, ca. 1 gestrichenen TL
  • Olivenöl
  • 1 EL Mehl
  • Zudem Eiernudeln für die Beilage



Es ist wichtig, und ich sag das vorab schon, dass während der Schmorzeit nicht ständig im Topf rumgestochert wird. Erstens würde dadurch das Fleisch vom Knochen zerfallen, zweitens unterbricht man ständig die Temperatur, die dafür benötigt wird.

Also, fangen wir an... 

Olivenöl in den Topf geben, soviel dass der Boden davon bedeckt ist, und mit hoher Temperatur erhitzen. Zuerst den Lardo oder den Speck anbraten, dann die Hühnchenschlegel von beiden Seiten anbraten. Das geht ca. 5-10 Minuten.

Dann gibt man die grob gehackte Zwiebel, den gepressten Knoblauch, den Bouquet garni, die Karottenscheiben sowie Champignons und Cherrytomaten (letztere zwei ganz, also ungeschnippelt) hinzu. 5 Minuten anbraten, dann mit dem Wein ablöschen. Das Wasser hinzu und den Topfdeckel drauf. Hitze auf die Hälfte reduzieren (in meinem Fall von 9 auf 4).

Das Ganze wird jetzt für ca. 2-3 Stunden geschmort. Nicht vergessen: Nach ca. 90 Minuten mal probieren und salzen. Kurz vor dem Servieren den Ofen auf 80 Grad erhitzen und eine Platte sowie Teller erwärmen. Dann das Fleisch auf die erhitzte Platte geben und in den Ofen stellen. Beilage vorbereiten.

Den Bouquet garni rausheben und die Sauce erhitzen. Um sie etwas einzudicken sieben wir 1 EL Mehl hinein. Kurz aufkochen, gut rühren, fertig.

English text:

This happenes to me unfortunately regularly, that if I do a Chicas evening, my dinner goes forgotten because of chatting and Prosecco. Since, for example, the sticky rice turned to a mush so that it could be used for the restoration of the Great Chinese Wall. Or my brownsteamed broccoli... looked as if it  had already left my body. Or Donna Hay's juicy Chicken Lime skewers... they were so dry that you honestly needed emergency responders skills to not choke (nota bene, GABI has been abolished, you better inform yourself what the new scheme for rapid and appropriate action is). 

This time it should not be so! Or better yet, this fact should play me: The preparing should not need any attention, just time. Coq au Vin! 

This dish has become very popular especially by Julia Child. Apart from the fact that it's THE French cuisine dish par excellence. In addition, the cooking time can be made very variable, and extended, so long as enough wine/sauce is in it. Also, the preparation can be done the day before - it only get's better!

Ingredients for 4 people 
Preparation time 20 minutes, cooking time 2-3 hours 
  • 4 chicken drumstick 
  • 300g button mushrooms 
  • 50g Lardo di Collonnata (or bacon), diced 
  • 200g cherry tomatoes 
  • 3 carrots, in 1 cm slices 
  • 2 small or 1 large onion, coarsely chopped 
  • 1 bouquet garni (rosemary, thyme, sage) 
  • 1 clove of garlic pressed 
  • 5 dl of good red wine (in my case the old Chateauneuf du Pape 1999, that Vreni wanted to throw away in the office) 
  • 1 dl water 
  • Salt 
  • olive oil 
  • 1 tablespoon of flour 
  • In addition, egg noodles for garnish
It is important, and I say this in advance already, that do not constantly stir during cooking time. Firstly because the meat falls off the bone, second because it interrupts the temperature required for cooking. 

So, we start ... 

Pour olive oil in a pot, so much that the bottom of which is covered, and heat at high temperature. First fry the lard or bacon, then roast the chicken drumstick from both sides. This takes about 5-10 minutes. 

Then add the coarsely chopped onion, crushed garlic, the bouquet garni, the sliced ​​carrots and mushrooms and cherry tomatoes. Saute 5 minutes, then deglaze with the wine. Add the water and cover the pot. Reduce the heat to half (in my case, from 9 to 4). 

Let now simmered for about 2-3 hours. Do not forget: After about 90 minutes add salt to taste. Just before serving preheat the oven to 80 degrees put in a serving plate as the used dishes as well. Then add the meat to the heated plate and place in the oven. Prepare side dish. 

Lift out the bouquet garni out of the sauce and heat up. To thicken add 1 tablespoon  of sifted flour and stir. It's ready to serve!